Willkommen bei SPÄR. Sascha und Pierre, äußerst redselig.
Heute zu Gast Anna Jäger, Fantasy-Autorin und Barhuf-Bearbeiterin.
Wir sprechen über Bücher, Figuren, Self-Publishing, den ganz normalen Wahnsinn beim Schreiben
und darüber, wie Ideen manchmal genau dann kommen, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Viel Spaß mit dieser Folge von SPÄR.
Sascha, guten Tag.
Guten Tag.
Wir sind mal wieder unterwegs.
Ja.
Heute in, darf man das sagen?
Jerkseim.
In Jerkseim. Gut, dann hast du es gesagt.
Genau.
Wir sind mal zu Gast, haben uns mal wieder selber eingeladen.
Diesmal bei Anna.
Bevor wir irgendwas Falsches sagen, stell dich doch am besten einfach mal vor.
Ich bin Anna Jäger-Tschick.
Ich bin 2013, sind wir hierher gezogen und haben den Hof gekauft.
Und ja, ich bin eine Single-Mom und habe so ein paar andere Geschichten noch am Laufen.
Ich habe natürlich einen Brotshop.
Ich habe eine nebenberufliche Selbstständigkeit mit einer Barhufbearbeitung.
Und 2024, glaube ich, ja doch, mein erstes Buch veröffentlicht.
Okay.
Du hast gesagt, du bist hier selbstständig?
Nebenberuflich, ja.
Nebenberuflich?
Nebenberuflich.
Ja, ich habe, ja, irgendwann habe ich mir mal ein Pferd gekauft.
Hatte dann das Problem.
Hatte dann das Problem, dass ich keinen Hofbearbeiter gefunden habe dafür.
Und habe mich dann von meiner damaligen, irgendwann gefundenen Hofbearbeiterin ausbilden lassen,
weil die auswandern wollte.
Und darüber bin ich dann an meine Selbstständigkeit gekommen.
Ich habe dann eine Ausbildung gemacht und habe mich nebenberuflich selbstständig gemacht
und mache das jetzt seit 18 Jahren.
Dass ich Pferden die Füße hübsch mache.
Oh, Horse Nails, Sascha.
Ja, genau.
Nageldesign für Pferde.
Ja, nicht schlecht.
Schön mit Strasssteinen und sowas.
Ich stelle mir gerade vor, wie so ein Pferd hier über den Hof.
Mit so riesigen Strasssteinen, damit man es überhaupt sieht.
Ja, also du hast gesagt 2024 hast du dein erstes Buch veröffentlicht.
Es sind aber schon einige Bücher, die jetzt rausgekommen sind.
Ja, mittlerweile vier.
Wie bist du dazu gekommen, Bücher zu schreiben?
Und deine Bücher haben ja auch ein spezielles Genre.
Das ist ja so Fantasy.
Genau.
Und was hat dich da auf die Idee gebracht?
Naja, angefangen hat das eigentlich damit,
dass ich hier alleine bin.
Hab dann halt abends alleine in der Küche gesessen.
Und das war irgendwie nicht so gut für meine Psyche.
Und dann habe ich halt einfach irgendwann mal den Laptop aufgeklappt
und habe angefangen zu schreiben, was der Tag gebracht hat,
was passiert ist, wie ich mich gefühlt habe.
Und das habe ich ein Jahr lang gemacht.
Habe festgestellt, dass mir das ziemlich viel Spaß macht.
Das ist übrigens kein Buch, was jemals veröffentlicht wird.
Das könnte etwas hart werden.
Ja.
Und in dem Zeitraum habe ich auch wieder angefangen zu lesen.
Also ich habe nach dem Abi eine Ausbildung als Buchhändlerin bei Graf gemacht
und habe dann jahrelang irgendwie nicht gelesen.
Dann wieder halt angefangen.
Ich habe meiner Schwester dann halt immer die Bücher empfohlen,
die ich gelesen habe.
Und meine Schwester ist eine sehr spezielle Leserin.
Die liest das, was ihr gefällt.
Und das liest sie auch achtmal hintereinander,
bis die Bücher auseinanderfallen.
Und alles, was ich ihr neu vorgestellt habe,
das wäre toll, das musst du mal lesen, das war so toll.
Und ihr da, nee, das kann sie nicht lesen,
weil sie liest das.
Das war schon wieder, was sie schon mal gelesen hatte.
Und dann habe ich irgendwann gesagt, jetzt habe ich die Schnauze voll.
Jetzt schreibe ich auch ein Buch und das muss sie ja lesen.
Ja, und das erste Buch, was ich geschrieben habe,
hat sie mittlerweile neunmal gelesen, glaube ich.
Also tatsächlich von Rohfassung an,
bis Endversion und die Endversion halt auch öfter schon.
Ja, und darüber kam das irgendwie.
Und das Genre, was du gewählt hast, also Fantasy,
geht um Zauberer, um Hexen.
Ja, Magie.
Magie.
Fremde Welten.
Und das bist du, weil du auch, ich sage mal,
dieses Genre auch als Film oder generell auch als Bücher,
weil das eher so deinster ist.
Genau.
Also Filme, klar.
Herr der Ringe geht immer.
Ja, definitiv.
Bin ich ganz bei dir.
Du bist hier ein bisschen nerdig, glaube ich, veranlagt.
Und ja, das lese ich halt auch.
Und darüber kam das.
Meine Schwester liest das Genre halt auch.
Und ja, da muss man außerdem nicht so viel recherchieren
und so an der Wahrheit bleiben.
Bei historischen Romanen oder so.
Nee, da kann man sich mehr ausdenken.
Genau.
Aber betreibst du trotzdem in irgendeiner Weise Recherche
für deine Bücher ein wenig?
Oder ist das das, was du so aufschnappst, ausfilmen?
Nee, da ist schon Recherche mit bei.
Also ich habe jetzt zwei Bücher veröffentlicht,
die letzten beiden, das sind Hexengeschichten.
Naja, wenn du da halt irgendwelchen Quatsch
über irgendwelche Kräuter reinschreibst,
finde ich das schon wieder unrealistisch.
Und obwohl es Fantasy ist, muss es ja auch irgendwo
ein Sinn ergeben.
Genau.
Und, ähm,
ich habe immer mehrere Projekte, die ich zeitgleich schreibe.
Und da ist unter anderem im Moment
nordische Mythologie dabei.
Und da gucke ich tatsächlich sehr viel nach.
Also einmal zum Teil habe ich die Äder durchgeguckt,
was es da so für Geschichten gibt,
was ich benutzen kann.
Und dann halt auch, ja,
was im walisischen Raum
für Sagen und Mythen so sind.
Und dann stückele ich mir das halt so zusammen,
wie ich das gerade brauche.
Also es ist nicht detailgedeckt,
detailtreu oder historisch in den Kirchen,
also so wie das da eventuell dargestellt ist,
sondern ich nehme mir halt das raus,
was ich dann für die Geschichte in dem Moment brauchen kann.
Also im Endeffekt ist es ja in Anlehnung zu Tolkien,
der hat es ja ähnlich gemacht.
Der hat ja verschiedene Mythologien genutzt,
um seine Bücher dann letztlich auch zu schreiben.
Mhm, genau.
Ja, ich denke mir aber,
du sagst ja gerade, du schreibst mehrere gleichzeitig.
Das finde ich ja interessant insofern,
dass, ähm,
also du kommst dann auch nicht durcheinander,
eigentlich.
Ich würde total durcheinander kommen.
Nein, also das passiert nicht,
weil es sind ja ganz andere
Geschichten an sich,
die Protagonisten sind ganz anders.
Es passiert ja auch andere Dinge,
also das überschneidet sich nicht.
Wie funktioniert das,
wenn du jetzt quasi
deinem Nebenberuf
als Nageltante für Pferde
nagelst?
Ich netze mein Liebevollen Nageltante für Pferde.
Und in dem Moment,
wo du gerade einen Huf in der Hand hast,
kommt dir was,
in den Kopf, was du gebraucht hast.
Hast du immer einen Zettelstift dabei
oder ein Diktiergerät?
Nein.
Oder behältst du das dann, hast du die Gabe,
das tatsächlich?
Also Sascha würde in dem Moment dran denken
und im nächsten Moment hätte er es auch schon wieder vergessen.
Willkommen im Club.
Nein, das passiert mir tatsächlich auch.
Also es gibt Ideen, die bleiben gut drin.
Die sind total fest.
Und dann ist dann so ein, ja,
kleines Hoppelplot-Honey,
was dann so durch meinen Kopf hüpft
und dann ist es auch wieder weg.
Und das kann mir halt leider auch passieren.
Wenn ich mir jetzt so vorstelle,
dass du,
wie lange brauchst du denn für so ein Buch,
bis das fertig ist?
Lange, ganz lange.
Also das erste Buch,
was ich geschrieben habe,
ist das Lied der Klane,
Erde und Wasser.
Das habe ich 2021
grob angefangen,
habe es dann 22,
ja,
da kam dann sozusagen
die Idee, dass ich das auch wirklich veröffentlichen will.
Da habe ich mich dann auch bei Insta angemeldet
und mich da versucht,
so ein bisschen bekannter zu machen,
dass das halt irgendwer kauft.
Und, ja,
veröffentlicht ist es ja 2024,
also sind das schon ein paar Jährchen.
Man muss dazu aber sagen,
dass ich das zwischendurch versucht habe,
an den Verlag zu bringen.
Und wenn man das irgendwo
an den Verlag schickt,
kann das schon mal bis zu sechs Monate dauern,
bis man eine Rückmeldung,
wenn überhaupt.
Und von daher
streicht dann so ziemlich viel Zeit ins Land.
Und die habe ich aber genutzt.
Ich habe zwischendurch halt
die beiden Hexenbücher geschrieben
und nachbearbeitet.
Also wenn ich eine Ruffassung fertig habe,
dann lasse ich die meisten so,
ja, maximal drei, vier Wochen liegen
und fange dann wieder von vorne an.
Lese das, was ich geschrieben habe, arbeite um,
schreibe noch was dazu.
Damit du so ein bisschen Distanz dazu kriegst,
um auch dann nicht diese Brille aufzuhaben.
Genau. Ja, das ergibt ja Sinn.
Ja.
Und du hast halt aber letztlich einen Verlag gefunden.
Nee, ich mache das tatsächlich selbst.
Alles in Eigenregie?
Ja, also nicht ganz in Eigenregie.
Ich veröffentliche über BOD,
Books on Demand.
Das ist im Prinzip ein Dienstleister,
der das Buch, ja, nimmt
und dann
auf
Bestellung druckt.
Also wenn du jetzt klicken würdest
und das Buch bestellen würdest,
würden die dann die Daten in ihre Maschinen,
reinschmeißen, das Buch drucken
und dir zuschicken.
Also es ist nichts mit einem Aufladendruck,
weil das ist tatsächlich eine Sache,
die übersteigt mein Budget als Single-Mann.
Da musst du ein bisschen auch die Vorleistung
wahrscheinlich erstmal treten.
Sowieso. Also die Bücher sind alle
lektoriert und
da sind halt Profis dran gewesen,
die die Cover und die Designs,
die InDesigns gemacht haben.
Das muss man ja sowieso vorstellen.
Okay.
Das war tatsächlich auch eine Hörerfrage.
Also wir hatten, ich hatte vorher Kontakt
mit einer unserer Hörerinnen, die selber
auch vorhat, vielleicht mal was zu schreiben
und die fand das zum Beispiel total interessant.
Wie kommt man zu einem Verleger?
Das haben wir ja gerade mal quasi beantwortet,
dass das schwer ist und was das so kostet.
Und sie hatte auch die Frage,
welche wichtigen Punkte
es bei der Entwicklung der Geschichte so gibt.
Also wie macht man das?
Also tatsächlich
kann ich das nicht beantworten, weil das fließt halt so.
Okay.
Also ich habe im Prinzip,
ja, man kann sich vorstellen,
ich habe so eine Art Film im Kopf und das schreibe ich auf.
Und ich habe zwar
einen Plotblock, wo ich halt aufschreibe,
das ist mein Plan, das ist die Geschichte,
so heißen die Figuren und das soll ungefähr passieren
und während man schreibt,
machen die dann meistens irgendwelchen anderen Krams
und dann muss man das alles nochmal umplanen.
ADHS schreiben,
so ungefähr.
Genau.
Ja, und nochmal
auf die Verlagssache hinzukommen.
Man kann,
theoretisch gesehen, Verlage finden,
wenn man halt lang genug sucht und nicht unbedingt
mit einer Trilogie startet, so wie ich das versucht habe.
Einzelbände sind meistens
einfacher.
Fantasy oder Romantasy,
also die Fantasy mit
Liebesgedöns drin,
geht tatsächlich ein bisschen schwieriger.
Was im Moment
sehr gut läuft, ist Dark Romance
oder die normale Romance.
Im
New Adult
Bereich, das ist so,
Protagonisten ab
Mitte 20 aufwärts.
Aber nicht so alt, um Gottes Willen.
Ja, und
man kann halt mehrere Wege versuchen.
Man kann gucken, dass man über
Literaturagenturen geht,
die muss man dann halt anschreiben, da gibt es tatsächlich auch
Listen im Internet, die man halt
nutzen kann und dann schickt man denen sozusagen
Exposé und nettes Anschreiben
und
meistens melden sie sich ja dann auch nicht.
Ja.
Oder man hat halt Glück und irgendwelche Verlage
machen halt Pitch-Aktionen, also das sind
ja im Prinzip Bewerbungsaktionen,
wo man seine Werke
in zwei, drei Sätzen vorstellen kann.
Wenn die das interessant finden, kann man
dann auch wieder ein Exposé hinschicken und diese Probe.
Wenn man Glück hat, hört man dann
auch wieder nichts. Oder man hört
was. Ja. Oder manche
sagen halt auch wirklich von Zeitraum X
bis Zeitraum Y kann halt jeder schicken,
was sie gerade so haben und
dann gucken die es durch, was halt kommt.
Also,
man kann es probieren,
man braucht Geduld und die habe ich in den
meisten Fällen nicht. Deswegen habe ich das selbst gemacht.
Aber du versuchst es weiterhin
oder lässt du es jetzt einfach bleiben
oder machst du es immer, okay, ich probiere
es jetzt doch nochmal, ich habe jetzt hier mein neues Projekt
oder meine beiden neuen Projekte?
Ich denke schon, dass ich das weiter probieren
werde. Ich habe so zwei, drei Verlage, wo ich gerne
auch was veröffentlichen würde, einfach weil
ich die vom Konzept her schön finde
oder gut und
ich mache aber nichts auf Biegen und Brechen.
Also es war jetzt eine große Aktion von
Knacken.
Die haben eine
Pitch-Aktion gehabt und
da hat mein Buch, was ich gerade eben dafür
im Rennen haben könnte, nicht reingepasst.
Ich habe das jetzt als
zwei Teile aufgeteilt.
Für die Aktion
hätte ich es halt zusammensetzen müssen. Ist aber blöd,
weil ich den ersten Teil jetzt schon fertig habe und den zweiten
noch nicht angefangen habe. Also reichen
meine Wörter nicht und
ja, genau.
Deswegen habe ich da dann halt nicht mitgebracht.
Wäre auch schön gewesen, aber
wenn du so die Geschichten entwickelst,
dann hast du ja auch die
verschiedenen Charaktere. Die musst du dir
ja im Prinzip auch ausdenken.
Die brauchen ja auch einen roten Faden oder einen
Leitfaden. Würdest du sagen, dass
in manchen viel Anna ist
oder ist das eigentlich?
Ja,
also in manchen schon. Also im
Clanreich
reiten sie halt tatsächlich auch Pferden durch die Gegend.
Erstaunliche.
Haben die Strass an den Hufen? Nein, die haben
leider nicht.
Aber wir könnten das ja mal einbauen.
Ja,
und
die eine Hexengeschichte, die ich jetzt
geschrieben habe,
die Hexe hat schon sehr viel von mir
leicht verpeilt, machte auch einen Quatsch
aus Versehen und naja.
Also das kommt schon irgendwo. Nein, sie
heißt nicht Sascha. Aber sie könnte es sein.
Das hier.
Ja.
Ja, ich hatte tatsächlich vor,
ich hatte mir das
vorige
E-Book gekauft und hatte
vor, es anzulesen, was
grandios gescheitert ist, was aber nicht
daran liegt, dass die Geschichte so uninteressant
ist, sondern dass ich meinem ADHS-Kopf
lesen gerade ganz schlecht hinbekomme.
Und mir das nicht merken kann.
Aber ich kann mich erinnern, dass es
losging mit einem Scheiterhaufen,
meine ich. Ja, genau. In dem
Buch stirbt die
Hexe erst mal. Genau.
Und daran kann ich mich erinnern, es war,
ich muss schon sagen, es hätte mich gefesselt, wenn
mein Kopf es hingekriegt hätte.
Das fand ich schon gut und
interessant.
Die Sache ist,
selbstverständlich, E-Books ist ja auch
immer ein Thema, das habe ich in dem Fall.
Jetzt ist ja die Fortsetzung
gerade erst rausgekommen.
Nee, das ist keine richtige Fortsetzung.
Also es ist tatsächlich eine Reihe,
aber die Einzelbände sind alle
unabhängig voneinander. Also abgeschlossene
Geschichten. Ja, genau. Okay.
Wogen geht es jetzt in dem Neuen,
wenn man das so zusammenfassen würde?
Ja, also in dem Neuen
ist auch so, dass es sich um die Geschichte handelt.
Es gibt auch wieder eine Hexe-Hauptperson,
also Alvera, die aus Versehen
den mächtigsten Zaubertrank der Welt braut
und damit aber sich
viele Feinde anzieht,
weil die natürlich diesen Trank haben wollen.
Und sie wird dann
ja, auch so ein bisschen
aus Versehen von einem Zauberer gekascht.
Also es war gar nicht ihr Plan, dass sie sich
fangen lässt und er schleppt sie halt nach
Erdenheim, der Sitz der Zauberer
und da soll sie diesen Zaubertrank für den
obersten Zauberer nochmal brauen.
Und ja, auf dieser Flucht,
geht ein bisschen was schief und der Zauberer, der sie
fängt, der wird halt dazu verdonnert,
ihr zu helfen.
Und dann schlittern die beiden so ein bisschen in
Intrigen und Abenteuer und
ein bisschen Hort und Totschlag.
Ja, auch ein bisschen Romanze mit rein.
Natürlich, sonst würde es meine Schwester ja nicht lesen.
Hätte ich ja wieder ein Problem.
Genau.
Wenn man dein Buch erwerben möchte,
wo würde man das überall finden?
Also es hat eine ISBN-Nummer
und damit kannst du es eigentlich überall
beziehen, wo man Bücher kaufen kann.
Im Online-Buchhandel,
im großen A, direkt bei BOD
oder halt auch bei den Buchhandlungen
vor Ort. Die würden es dann bestellen
und dadurch, dass es ja dann halt
sozusagen extra für dich gedruckt wird, dauert es
ein bisschen länger, als wenn du halt ein normales Buch
bei A bestellst,
über B.
Das geht ja meistens schneller,
also es dauert round about eine Woche, bis das
Buch dann bei dir wäre. Darf man fragen,
wie viele Bücher denn
über die Lantecke gegangen sind?
Ist ja schwierig, aber wie viele Bücher du schon
so nach außen gegeben hast?
Also es ist in Jekien schon ganz gut,
aber weit weg von
Juhu. Wir kommen in unserer Welt
mit dem Podcast. Genau, so ähnlich.
Also theoretisch
gesehen würde ich sagen, ich kann zufrieden sein.
Gerade als Mini-
SPlerin, ich habe nicht groß irgendwie
Werbung geschaltet,
weil das auch wieder ein Kostenfaktor ist, den ich
nicht reinnehmen will und
ich
bin keine Hampel-TikTok-Tussi,
tut mir leid. Für alle, die das machen,
Entschuldigung, ihr macht das toll.
Aber das ist halt nicht meins.
Und ich zeige mich auch nicht gerne
im Internet, muss ich auch
dazu sagen. Also es gibt von mir
persönlich auch auf Insta relativ wenig
Reels. Und das ist
aber das, was halt in Jekien
ankommt. Wobei das durchaus
tun könnte, weil die Ideen, die es gibt, die ich gesehen
habe, sind nicht schlecht.
Da stehst du dann nicht vielleicht ein bisschen unter
den Chefin. Ja genau, Hauptsache es springt eine Katze
ins Bild. Aber das bringt
Quoten, außerdem sind Katzen cool.
Katzenvideos sind voll beliebt, glaube ich.
Ich finde Katzen cool. Ich habe ja selber zwei
von daher. Ja, ich habe sechs.
Eine ist irgendwie immer dabei.
Aktuell gerade nicht.
Nee, die sind jetzt doch wieder weg.
Dann ist ja die Frage, kommen Katzen auch in den
Büchern vor? Bis jetzt nicht.
Das ist merkwürdig.
Warum nicht? Ich meine,
du hast ja mit sechs Katzen definitiv
Inspiration für. Wahrscheinlich, weil man auf Katzen
schlecht reiten kann.
Die halten auch beim Hufe machen nicht so still.
Nee, um Gottes Willen.
Das würde ich, glaube ich, nicht ausprobieren.
Wenn ich das bei meinem schwarzen Mr. Baggins
machen würde, würde ich, glaube ich, verbluten.
Innerhalb kürzester Zeit.
Der ist da doch etwas
interessant veranlagt.
Katzen bisher
hatte ich irgendwie noch nicht.
Aber könnte ich mir ja mal merken.
Weil die Verbindung mit Katzen,
gerade schwarze Katzen und Hexen, ist ja
schon da. Weiß aber nicht, ob wir jetzt
nicht sehr in unseren Kindheitsgeschichten
Na? Ja, aber das ist ja schon
ein bisschen klischeehaft.
Ja, ja.
Das eine Buch, da sind halt
die Hexe und der Wolf zusammen.
Das ist jetzt auch
nicht unbedingt so ganz
weit her.
Zumal ja das Cover auch zeigt, dass die Frau
einen roten Umhang trägt.
Gott sei Dank ist das kein Klischee.
Nein, und
im zweiten Buch
spielt halt ein Kauz eine Rolle.
Entwickelst du
die Protagonisten
im Vorfeld oder fängst du einfach an
und das entwickelt sich beim Schreiben,
was das für eine
Person, für einen Typ sein wird?
Also tatsächlich ist es ja
schon so, dass die Profis
das vorarbeiten. Also
ich habe auch ein Schreibprogramm, wo drin ich
dann, also ich starte in Word und
packe es dann hinterher ins Schreibprogramm rüber.
Das Dokument. Und da kann man tatsächlich
auch Charaktere aufbauen.
Eine Legende quasi.
Genau.
Eine Karteikarte, eine virtuelle Art, wo man halt
alles mögliche zu der Person draufschreibt.
Das mache ich nicht.
Also ich muss dann ab und zu schon mal
vorne nachgucken, welche Augenfarbe
ich denn der Person verpasst habe.
Weil ich das dann irgendwann in der Mitte schon nicht mehr weiß.
Aber
nein, die entwickeln sich so.
Das finde ich ultra sympathisch.
Bei mir hätten die wahrscheinlich ständig neue
Farben, Haarfarben,
alles. Und wahrscheinlich würden sie auch
in dem Buch permanent anders heißen.
Ja.
Also du würdest mit,
weiß ich nicht, Thomas anfangen und zum Schluss
wäre das Ingolf.
Oder Gustav von mir aus.
Der sitzt drüben.
Der sitzt drüben.
Dieser ist keine Katze.
Das kann ich jetzt aber schon mal sagen.
Ein Pferd wäre nicht drin.
Nein, das ist okay.
Dein neues Projekt, was du
gerade in der Pipeline hast.
Du hast ja gesagt, das erste von den beiden hast du fertig
und beim zweiten schon angefangen.
Von was jetzt?
Das ganz Neue, also das, was noch nicht veröffentlicht ist.
Also ganz neu, was noch nicht veröffentlicht,
ist, habe ich tatsächlich drei Bücher im Moment.
Das ist einmal der dritte Teil von
den ersten beiden Büchern. Das ist ja eine Trilogie.
Den schreibe
ich allerdings schon ziemlich lange, weil ich
tatsächlich so ein bisschen mit der
Geschichte hadere, weil es halt
auch nicht ganz so gut nachgefragt wurde.
Tatsächlich. Also
schon, aber halt nicht so,
wie man sich das so gerne...
Ich habe tatsächlich
das Buch teilen müssen.
Also den ersten Band, den ich geschrieben habe,
sind jetzt zwei Bücher geworden.
Weil es einfach zu dick gewesen ist.
Also wenn ich das zusammen
veröffentlicht hätte, dann hätte das Buch
irgendwie 35 Euro kosten müssen.
Und das bezahlt ja keiner
für ein Buch. Deswegen habe ich es halt in der Mitte durchgeteilt.
Und jetzt habe ich das Problem,
dass die Trilogie,
die ich halt ja
sozusagen auf dem Klappentext von
Band 1 angekündigt habe,
eigentlich vier Bände haben müsste.
Und jetzt weiß ich tatsächlich
nicht, wie lasse ich das enden?
Lasse ich das so enden, dass es wirklich nur drei sind?
Oder lasse ich es enden, dass noch ein
vierter Teil hinterherkommen könnte?
Es geht ja um Magie. Also auf magischer Weise.
Tada! Drei sind vier!
Ja.
Also das
ist in der Mache.
Und diese
Reihe, die ich jetzt angefangen habe,
das heißt ja die Reihe,
da habe ich jetzt eins über
im Prinzip die wilde Jagd
und diese
Jahreskreis der Kelten oder Germanen.
Und dann
habe ich noch was über
diese nordische Mythologie.
Aber dann halt auch wirklich
von Kelten bis hoch
richtig in die Wikingergeschichten
rein.
Da geht alles zusammen.
Also gerade
diese Wikingergeschichten sind ja auch durch
Vikings beispielsweise jetzt wieder
voll im Trend.
Und auch diese ganzen
Spin-Offs von Vikings, die es ja gibt.
Also alles, was ja so in die nordische Mythologie,
ich will jetzt gar nicht mit Thor
anfangen.
Er spielt auch mit.
Natürlich spielt Thor mit.
Er ist wahrscheinlich blond, muskulös
und hat drei Tage.
Thor spielt eine Rolle,
um es dann anzuteasern.
Odin?
Nee, der macht Urlaub.
Aber aus den Marvel-Filmen wissen wir, dass Odin
andauernd unterwegs ist.
Ja, der hat da halt nicht so reingepasst.
Nein.
Sieht der aus wie Anthony Hopkins?
Nee, ne?
Da er nicht anwesend ist, nicht so.
Aber sieht Thor aus wie Chris Hemsworth?
Natürlich muss der so aussehen, sonst liest das meine Schwester nicht.
Also okay, okay.
Ja, nein.
Loki spielt mit, Freya spielt mit
und Hale spielt mit.
Okay.
Und es sind aber keine Hauptprotagonisten,
es sind tatsächlich eigentlich eher die Nebencharaktere.
Und das ist dann wahrscheinlich wieder
eine Magierin?
Nee, tatsächlich ist es ein Lichtalbin
und ein Dunkeleib.
Okay.
Also im Prinzip,
ja, Alben sind ja gleichzusetzen mit Elben.
Oder Alten.
Genau.
Ich höre ja immer wieder raus,
also das ist dir gefällt,
aber ich höre ja auch immer wieder raus,
die Schwester ist ja schon so der Punkt,
wo du sagst,
wenn die jetzt sagen würde,
das gefällt ihr gar nicht.
Und dann haben wir ein Problem,
dann muss ich halt umschreiben oder löschen.
Also sie ist schon ein ziemlich guter Indikator dafür,
ob was funktioniert oder nicht.
Und damit auch die wichtigste Kritikerin.
Ja, also meine Schwester liest
und,
meine Mutter.
Und wenn die sagen,
ist okay,
dann verfolge ich die Geschichte weiter
oder muss halt nacharbeiten.
Und mittlerweile habe ich noch
zwei andere, die mitlesen.
Meine Freundin aus Essen.
Wobei da meistens dann
eine Flut an Screenshots kommt mit,
da ist ein Tippfehler drin.
Obwohl das gar nicht sachgerade ist,
weil das erste Testlesen geht eigentlich nur darum,
wie sieht die Story aus?
Gefällt die Story?
Nicht,
das ist super toll formuliert,
oder die Szene gefällt mir besonders gut,
sondern einfach nur,
kickt das Ganze.
Und das ist dann,
schön.
Liebe Grüße an Christiane.
Liebe Grüße.
Liebe Grüße Christiane.
Genau, sie darf trotzdem weiterlesen.
Und auch Tippfehler.
Ja.
Tatsächlich ist es ja auch so ein,
so ein Makel,
beziehungsweise es nervt mich schon,
weil ich lese die Bücher
oder arbeite sie bestimmt,
ja, vier, fünf Mal durch,
bis ich zufrieden bin,
bis ich sage, ich gebe es an meine Lektorin.
Und die arbeitet das ja auch durch.
Und hundertprozentig sind trotzdem Tippfehler drin,
wenn man es einfach überliest.
Ja, du hast ja so eine Brille auf, ne?
Ja, genau.
Also besonders schön ist mir und mich.
Ich weiß nicht, warum mein Hirn jedes Mal
das eine denkt und meine Finger das andere schreiben.
Auch und auf funktioniert auch super.
Dann liest du das und denkst so,
hä?
Das kannst du ja nicht getippt haben.
Doch hast du getippt.
Also.
Gleich in den Text vorne in die Klappe einarbeiten.
Wer Fehler findet, darf sie behalten.
Ja, genau.
Schreibe ich in die Danksagung.
Ich überlege gerade, wie das wäre, wenn ich schreiben müsste.
Ich glaube, ich müsste sehr schnell schreiben,
weil ich dauernd Angst hätte,
dass der Gedanke auch gleich wieder weg ist.
Also ich glaube schon,
dass ich schon relativ schnell schreiben kann,
aber teilweise sitze ich auch schon da
und denke mir dann,
Alter Schwede, warum ist denn das immer noch nicht fertig geschrieben?
Du hast doch das schon dreimal
durchgedacht.
Und ja.
Also das ist dann auch so,
dass ich eigentlich schneller tippen müsste,
als ich denke.
Hattest du schon in früheren Zeiten auch den Drang,
irgendwie mal zu schreiben?
Ich meine, du kommst ja aus dem Metier,
Bücher, Buchhändlerin.
Also richtig schreiben,
im Prinzip schon, ja.
Ich habe damals vom Studium her,
also ich habe nach der Ausbildung Studium gemacht,
habe ich meine Masterarbeit geschrieben
und habe dann auch noch mal geschrieben.
Und das nicht hier unten in Göttingen,
wo ich studiert habe,
sondern oben in Mecklenburg.
Mein Ex hatte damals das Studium abgebrochen
und ist dann da hochgegangen und hatte einen Job
und ich bin mitgegangen.
Und da habe ich halt meine Masterarbeit fertig geschrieben.
Habe mich dann da entschieden,
hauptberuflich Baupflege zu machen,
also Bauaufbehaltung.
Was hattest du gesagt?
Glitzer, Nägel für Pferde?
Nägel, Tante für Pferde.
Nägel, Tante für Pferde.
Die liebevoll gemeint.
Genau.
Und ja, Mecklenburg ist halt ein sehr interessantes Pflaster.
Also es hat da zwar jeder irgendwie seine Zweigteile
hinter dem Haus mit einem Pony drin stehen,
aber Geld für Bauhofbearbeitung hatte da keiner.
Und dementsprechend hatte ich etwas mehr Zeit über teilweise
und habe dann, während ich meine Masterarbeit geschrieben habe,
angefangen, Pferdekekse zu backen
und habe das dann irgendwann alles aufgeschrieben,
was ich da zusammengebastelt habe.
Dann habe ich noch ein Trainingshandbuch angefangen
zu schreiben für Pferde,
habe das dann aber irgendwann wieder sein lassen,
weil wir dann da weggezogen sind.
Und ich dann doch wieder mehr zu tun hatte.
Und ja, also da habe ich auch schon geschrieben.
Allerdings kann ich auf die Sache nicht mehr zurückgreifen,
weil der Uni-Laptop dann doch schon tot ist.
Da kommt man leider nicht mehr dran.
Also zumindest komme ich da nicht wieder dran.
Naja, kommen doch Sachbücher von ihr raus.
Irgendwann können wir sagen,
wir haben die Karriere gepusht
und nur weil du dir den silbernen Laptop mal angeschaut hast.
Wie viele Klicks hattet ihr doch gleich?
Warte, warte, warte.
Um mit deinen Worten zu sprechen,
es ist jetzt nicht so,
dass wir Juhu machen können.
Aber es ist okay.
Das reicht.
Es ist mehr, als wir erwartet hätten,
aber nicht so viel, wie gut wäre.
Das kriegen wir noch hin.
Aber ich kann dir dann wieder empfehlen,
aus dem Gespräch vorhin,
wo du sagtest,
du bist jetzt nicht so die TikTok-Kante.
Ich wollte unseren TikTok-Kanal gerade abschaffen,
weil ich gesagt habe,
das bringt ja alles nichts.
Und dann habe ich von der letzten Folge
diesen ADHS-Trailer da reingepackt
und seitdem geht der steil.
Ich weiß nicht, was los ist,
ich habe vielleicht unterschätzt,
dass alle ADHSler bei TikTok sind,
weil das so schnelllebig ist.
Ich weiß es nicht.
So aus der Sache,
ich würde dir vielleicht noch mal empfehlen,
den TikTok-Rundlauch mal zu gucken.
Ja, so einen Account habe ich da schon.
Dafür habe ich mit Instagram auch diese...
Liebe Leute,
es ist ja ein Podcast,
ihr hört das ja vielleicht.
Liebe Leute,
ihr seid ja so schwer zu kommentieren
und solchen Dingen zu...
Muss ich bei euch vorbeikommen
mit der Wünschelrute oder was?
Das ist wirklich im Moment,
das ist ein bisschen zäh.
Also eine Zeit lang war es ein bisschen besser,
aber in der Buch-Bubble ist es da im Moment
auch ein bisschen zäh.
Wir brauchen Likes,
wir brauchen Kommentare,
sonst greifen die Algorithmen nicht.
Drückt die Glocke,
abonniert die Kanäle,
liked,
kommentiert,
genau,
was auch immer.
Aber drückt nicht die Glocken eurer Nachbarn,
haben wir gesagt.
Nicht ungefragt.
Nicht ungefragt.
Ja, nochmal auf das Thema Sachbuch.
Es wird tatsächlich ein Sachbuch von mir geben.
In Hegien ein Sachbuch.
Geht es um Nagel?
Pflege bei Ruftieren?
Auf jeden Fall.
Ja, also das habe ich tatsächlich schon angefangen.
Ich habe auch schon
meine Fühler ausgestreckt nach einer
Illustratorin,
weil das soll so kleine Comics
zwischendurch enthalten,
das Buch.
Es ist im Prinzip,
wenn man es jetzt ganz bösartig sagen möchte,
so eine Abrechnung oder ein Abschluss
für meine Selbstständigkeit.
Abschluss heißt, wenn das fertig ist,
setzt du dich zur Ruhe.
Dann wäre es schön.
Werde ich wahrscheinlich nicht können,
weil der Job halt tatsächlich
dann doch ein bisschen Geld bringt
und der andere das nicht aufpuffern kann.
Okay.
Aber ja,
so rückentechnisch wäre es schon schön,
wenn das Buch dann läuft.
Kaufen.
Genau.
Ist ja noch nicht draußen,
aber dann irgendwann.
Lass es sie doch erstmal fertig.
Genau.
Genau.
Ja,
es ist im Prinzip eine Geschichtensammlung
mit Hintergrundswissen aus diesen ganzen
Jahren, Hofbearbeitungen, die ich gemacht habe.
Und ja,
da sind ein paar Storys dabei, wo man dann
denkt so, nee, das kann nicht passiert sein.
Doch, es ist passiert.
Wann nimmst du dir die Zeit zum Schreiben?
Also du hast einen Job, du hast deine
Barhofflege, du hast
zwei Kinder und
was wir so sehen konnten, auch nicht
gerade einen kleinen Hof.
Du bist Single-Mom.
Ich weiß, das ist
unpassend.
Aber ich habe gerade, ich habe ein Haus.
Tatsächlich
funktioniert das seit 2019
sehr gut, dieses System, was du gerade ansprichst,
weil ich mache mir
das tatsächlich so, wie ich das möchte.
Sehr schön.
Ja, also man kann dieses Pipi-Langstrumpf-Syndrom
unheimlich gut ausleben, wenn keiner mehr da ist.
Wo man dann doch eventuell
denkt,
ob das jetzt so die schlaue Idee war.
Arschlecken, ist das die schlaue Idee
oder ist das die gute Idee, weil
wenn man sie gar nicht macht, dann
ist es halt die doofe Idee gewesen.
Und von daher mache ich hier so, wie ich möchte
und ja,
bis jetzt läuft es ziemlich gut.
Du bist aber nicht die Freundin, die zu Ina
gesagt hat, mach es einfach, Ina, oder?
Doch.
Ich habe es gewusst, es klang original so.
Doch, tatsächlich war ich da.
Sehr gut.
Gefällt mir.
Genau.
Ich habe noch eine Frage gehabt, die habe ich verschoben.
Gott sei Dank, die fällt mir wieder ein.
Welche Autoren sind denn deine Lieblingsautoren?
Also wo kannst du dich so richtig reinlesen
und das Buch nicht gut weglegen?
Ich lese tatsächlich lieber Frauen,
also Autoren.
Warum, weiß ich nicht.
Vielleicht, weil man sich besser reinversetzen kann.
Jetzt auch von den deutschen Autoren finde ich
Mara Wolf sehr gut.
Die ist aus Magdeburg,
schreibt auch Fantasy.
Auch sehr oft Dreiteiler.
Dann muss man nicht gleich wieder aufhören.
Ja, und
aus dem amerikanischen Bereich
gibt es dann mehrere.
Also Sarah J. Maas ist beispielsweise
eine.
Jennifer, deren Nachnamen ich nicht aussprechen kann.
Die hat auch irgendwie viele Bücher geschrieben.
Ich lese auch gerne
Ellie Hazenwood.
Das ist eine Romance-Autorin.
Die schreibt Liebesgeschichten.
Nicht so diese klassischen
Frauenliebesgeschichten, wo irgendwie
Gott, ich wollte gerade sagen, so eine 40-Jährige sitzt.
Scheiße.
Die schreibt
immer mit einem
Universitäts- oder Forschungshintergrund.
Die Protagonisten
sind immer irgendwo in der Forschung
an der Uni tätig.
Und das mag ich irgendwie.
Weiß ich nicht. Vielleicht aus dem Hintergrund,
dass ich das auch mal gemacht habe.
Aber ja.
Und sonst sehe ich halt hauptsächlich
kleine Autoren oder Self-Publisher
mittlerweile, weil man unterstützt
sich halt gegenseitig.
Wenn ich die lese, sehe ich
auch immer zu, dass ich da irgendwo eine Rezension reinstelle.
Entweder bei Insta oder
ich bewerte es gleich bei Amazon.
Das ist, ja,
auch wenn es nicht ganz so
gut klingt, tatsächlich
das größte Schaufenster, was wir kleinen Autoren
und Self-Publisher haben.
Also alles, was da reinfließt an Rezensionen
und Klicks oder Bestellungen,
bruscht natürlich die Bücher hoch.
Man spielt da Algorithmusse öfters aus.
Andere Kunden haben
gekauft oder sich angeschaut.
Und das ist dann natürlich gut
für uns. Kaufen kostet nicht die Welt,
könnt ihr euch leisten.
Für alle, deren Genre das natürlich ist.
Das ist ja schon auch ein spezielles.
Ihr könnt das auch kaufen, wenn das nicht euer Genre ist.
Das muss man jetzt nicht so eng sehen.
Man kann einfach kaufen.
Dann macht es so wie Sascha.
Seid impulsiv, kauft.
Kauft ein Buch.
Das sind zwei Kaffee to go.
Und es bringt halt unheimlich viel.
Muss man mal blöd gesagt sagen.
Das, was ich hinterher rauskriege,
ist halt verschwindend gering.
Und wenn man sich überlegt, was man halt für ein Buch ausgibt,
wofür ich dann halt
mindestens ein Jahr gearbeitet habe
und ziemlich viele Kosten hatte.
Aber es ist ja auch ein Hobby.
Und ein Hobby kostet ja mitunter auch Geld.
Ich glaube ja nicht, dass du damals
angefangen hast, mit der Prämisse
so viel zu verkaufen.
Das war ja eher mal für dich.
Und dann mal gucken, wie es so ankommt.
Ich glaube, ich bin zu realistisch, um zu sagen,
dass ich irgendwann Bestseller-Autorin bin.
Wäre natürlich schön.
Mal davon ab, dass dieser Kleber
250 Euro kostet.
Ob du überhaupt auf dein Buch kleben darfst.
Den musst du nämlich kaufen.
Sonst stehst du halt nur auf der Liste
und es sieht niemand, dass das Buch
von einem Bestseller-Autorin ist.
Aber
angefangen hat es tatsächlich als Hobby.
Ich habe immer gesagt, naja gut,
wenn ich das Lektorat jetzt bezahle,
da kosten Lektorate zwischen 4,50 Euro
und 6 Euro die Normseite.
Also nicht die Buchseite,
sondern die Normseite.
Und wenn man sich das dann hochrechnet,
was das für Beträge sind,
kann man sich auch einen Sattel für ein Pferd kaufen.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich kein Pferd,
was geritten werden konnte.
Also hatte ich diesen Sattel schon mal nicht.
Dann kann ich ja den imaginären Sattel kaufen.
Jetzt habe ich das Pferd und kann mir keinen Sattel mehr leisten.
Jetzt habe ich das Pferd und kann mir keinen Sattel mehr leisten.
Das ist leider Gottes wahr.
Brauchst du ein Ding für einen Sattel.
Wenn irgendwer günstig einen Sattel abzugeben hat,
dann meldet er sich im Schreibbuch.
Das funktioniert so nicht.
Relativ schmale Schulter, hoher Widerriss.
Man merkt es.
Kein Schwung.
Du bist kein Pferdetyp.
Du kannst nicht einfach sagen, irgendein Sattel.
Das interessiert mich.
Dazu müssten wir jetzt aber noch mehr herausfinden.
Wurde gerade von ganz alleine.
Was?
Hast du nicht zugehört?
Nee, du hast dazwischen geredet.
Also Oscar hat eine relativ kleine Sattelkammer.
Die Kammerweite ist nicht so weit.
Ich schätze mal,
das wird höchstens eine 31 oder 32 sein.
32 ist glaube ich schon zu groß.
Er hat einen geraden Rücken.
Also es darf kein Schwung drin sein.
Und ich brauche eine Schulterfreiheit bei dem.
Dann musst du wohl doch auf einen neuen Sattel springen.
Ja, muss ich wohl.
Oder das fünfte Buch veröffentlichen.
Und ich reite ohne Sack.
Ihr kauft einfach die Bücher.
Was Besseres könnt ihr gar nicht tun.
Ihr habt was Gutes zu lesen.
Das stimmt.
Und unterstützt.
Wir haben erfahren, dass du demnächst Lesungen durchfährst.
Ja doch, das Datum nicht.
Anmerkung aus der Redaktion.
Es ist am 11. Juni
von 18.30 Uhr.
Es ist am 11. Juni von 18.30 Uhr.
Es ist am 11. Juni von 18.30 Uhr.
Bis 20.30 Uhr
im Schmitt-Terminal
Heichtaschelstraße 33
in Wolfenbüttel.
Bei Schmitt.
Beim Reisebüro.
Hattest du schon vorher auch Lesungen?
Ja, da auch.
Auch da.
Es kommt tatsächlich da,
dass Walburga auch mal eine Rufkundin
bei mir war.
Sie hatte mich dann angeschrieben.
Als ich das Buch rausgebracht hatte,
hatte ich das mal bei Facebook eingestellt.
Da schiebe ich das auch sporadisch rein.
Da hatte sie das halt gesehen
und hatte mich angeschrieben,
ob ich nicht eine Lesung machen möchte.
Das war natürlich gigantisch für mich.
Ich habe das erste Buch veröffentlicht
und ich kriege gleich eine Lesung in so einem Rahmen.
Das war auch recht gut besucht.
Ich glaube, wir hatten 27 Voranmeldungen.
Im Endeffekt waren es dann noch über 30 Leute,
die da waren.
Es sind noch ein paar so gekommen.
War schön.
Meine Jungs waren mit dabei.
Die haben Getränke ausgeschenkt.
Das war auch sehr cool.
Wo sollte ich die?
Die mussten halt mit.
Übrigens Infos zu dem kommenden Termin.
Bei uns in der Caption und auf der Homepage.
Auch auf meiner Caption.
Danke, dass du es aber vorweggenommen hast.
Ich finde es auch schön,
dass Walburga zeitgleich immer
Vernissagen macht
mit regionalen Künstlern.
Man hat da auch immer was zu gucken.
Die Signierstunde ist wahr.
Die Signieraktion war jetzt.
Bei der Buchhandlung Graf konnte man das Buch vorbestellen.
Das läuft dann bei denen so.
Die nehmen die Vorbestellungen auf.
Bis zum Veröffentlichungsdatum sozusagen.
Das war jetzt der 15.2.
Offiziell.
Dann bestellen die das Buch.
In dem Fall nicht beim Verlag,
sondern bei BOD.
Die kriegen dann die Buchmenge zugeschickt.
Ich fahre dann hin, wenn die Bücher da sind.
Ich signiere dann.
Die schicken es dann per Post an die Leute,
die bestellt haben.
Nicht so, wie man sich das wasst,
wenn man da sitzt und die Leute kommen und sagen,
kannst du bitte für Peterle reinschreiben?
Das finde ich total anstrengend.
Das ist gestimmt.
Ich habe auch schon Bammel.
Ich fahre morgen auf eine Buchmesse.
Ich weiß auch, dass ich da wieder was in die Bücher reinschreiben muss.
Ich muss mich immer so anstrengen,
dass ich leserlich schreibe.
Meine Schrift ist nicht unbedingt leserlich.
Hättest du Ärztin werden sollen?
Nee, da war ich zu doof.
Aber wegen der Schrift jetzt.
Ja, wegen der Schrift.
Das hätte funktioniert.
Ich habe ja unter,
ein Pseudonym veröffentlicht.
Also ich schreibe ja unter Anna Jäger
und nicht Jägerczyk,
weil das kann ja wieder keiner schreiben oder aussprechen.
Und aus meiner Buchhandelslaufbahn
weiß ich, dass das halt für Buchhändler
extremst nervig und anstrengend ist,
wenn man halt da steht
und irgendein Buch aus dem System raussuchen soll
oder bestellen soll.
Und dann tippert man den Namen schon dreimal falsch ein.
Und wie hieß der Autor nochmal?
Schmidt.
Ja, genau.
Aber Jäger übrigens mit E.
Mit E, genau.
Ja, das kommt ja von meinem Nachnamen.
Mit L wollte ich dann doch nicht haben.
Ja, Anna.
Ich sage jetzt einfach mal
vielen, vielen Dank, dass wir hier sein durften.
Dass wir
so ein bisschen Einblick in
dein Leben haben konnten.
Also dieser ganze Werdegang ist schon
wirklich sehr interessant.
Wir haben uns vor dem Quarantäne sowieso gefragt,
wie man denn Pferdehof
und dann dies noch und das noch und wie kommt man dann
zu so
Fantasy-Romanen,
Geschichten.
Ja, man macht es einfach.
Man macht es, Anna.
Diese Einstellung finde ich übrigens
großartig, darf ich gleich dazu sagen.
Ja, finde ich auch.
Dankeschön.
Und halt uns
auf dem Laufenden.
Gerne auch, wenn dein neues
Buch herauskommt.
Und wir werben
fleißig für dich, definitiv.
Ja, das ist schön. Das freut mich.
Also hilft,
hilft ungemein.
Und wir haben als kleines Dankeschön,
damit du uns auch nicht vergisst, dir was mitgebracht.
Ja, schön.
Auch mal eine kleine Erinnerung.
Und damit du auch dran denkst,
vielleicht auch mal unseren Podcast zu hören.
Also Anna, vielen, vielen Dank.
Danke, dass ihr hier wart. Es hat mich sehr gefreut.
Ebenso.
Bis dann.
Bis dann. Tschüss.
Tschüss.
Das war SPÄR mit Anna Jäger.
Danke, dass ihr zugehört habt.
Wenn euch die Folge gefallen hat,
lasst uns gerne eine Bewertung da
und schaut bei Anna vorbei.
Wir hören uns in der nächsten Folge wieder.
Bei SPÄR.
Sascha und Pierre.
Äußerst redselig.
Bis dann.
Musik
Musik
Musik
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