Willkommen bei Speer. Sascha und Pierre äußerst redselig.
Heute ist Premiere. Unser erster Podcast mit einem Gast.
Ina ist da.
Vielleicht kennt ihr sie von Instagram als Mach es Ina.
Sie läuft nicht nur zum Kopffreikriegen, sie läuft Marathon und sogar Ultramarathon.
Warum macht man das freiwillig?
Genau darüber quatschen wir jetzt.
Inklusive Spendenlauf, Training und dem ganz realen Kampf mit sich selbst.
Auf geht's.
Guten Tag Sascha.
Erster Podcast mit einem Gast heute.
Willkommen Ina.
Hallo Ina.
Freue mich hier zu sein.
Und wir fragen uns warum.
Warum guckst du mich da vor?
Warum freust du dich?
Du kennst uns noch gar nicht, hätte ich fast gesagt.
Doch, wir kennen uns schon länger.
Ja.
Wir uns nicht.
Nur kurz.
Ja.
Dafür lernen wir uns jetzt kennen.
Das ist richtig.
Mein Beileid.
Ich wollte es dir ersparen, ich hätte dich gewarnt, aber dann kam heraus, dass ihr denselben Arbeitgeber habt und dann tat es mir leid.
Ja.
Okay, genug von der Arbeit.
Ja.
Woher kennen wir uns?
Wir kennen uns aus der Schule quasi.
Ja.
Tatsächlich.
Glaube 8. 9. Klasse.
Ja.
Gut, also.
Wieso haben wir dich eingeladen?
Wir haben dein Instagram-Profil gesehen.
Vielmehr Sascha hat es entdeckt.
Gut, ich wollte gerade einblenden, dass ich das mache.
Ich nutze Instagram ja nicht.
Und Sascha fand deine Instagram-Story recht interessant und sagte, kennst du die?
Und dann sag ich, kenne ich.
Ja, das war's.
Ja.
Das ist so schön.
Welche Story war es denn?
Das weiß ich nicht.
Mach es Ina, habe ich glaube ich gesehen und habe mir dann gedacht, ja, das ist ja interessant, weil Sport, das ist ja mal so gar nicht meins.
Dann ist es immer interessant, weil ich so vom Typ so bin, warum tut man sich das an?
Warum tut man sich das an?
Warum tut man sich das an?
Ja, also ich habe das nicht immer gemacht.
Ich habe es früher in der Schule gehasst.
So 1000 Meter Lauf.
Oder Sprinten oder sowas.
Ganz furchtbar.
Und ich bin dann da so reingeschlittert 2020.
Quasi mit einer Freundin damals.
War ein Neujahrsvorsatz.
Wir fangen an zu laufen.
Ja, ich habe das schon durchgezogen bis heute.
Okay.
Also ich habe mal ein bisschen Sport gemacht.
Das weiß ich.
Das habe ich meistens nach wenigen Tagen wieder abgebrochen.
Ich habe sogar ein Liegeergometer zu Hause.
Das stimmt.
Das hat er wirklich.
Das ist neuwertig übrigens abzugeben.
Ich habe es gebraucht gekauft von jemandem.
Ich kann die Story endlich dabei erzählen.
Ich habe es gebraucht von jemandem gekauft, wo die Frau daneben stand und gesagt hat,
du hast da nie drauf gesessen.
Du hast dieses teure Teil gekauft.
Du hast da nie drauf gesessen und nichts gemacht.
Und ich stand damals neben meiner damaligen Freundin und habe ihr gesagt,
bei mir wird das ganz anders.
Was soll ich sagen?
Deine Katzen liegen glaube ich öfter drauf.
Meine Katzen liegen da gar nicht drauf, aber ich habe so ein Expander dran,
damit das Fenster auf bleibt.
Stimmt.
Dafür ist es da, ja.
Ja.
Also kann man es auch machen.
Ja.
Lustigerweise haben wir damals fast zur selben Zeit sogar angefangen zu laufen.
Stimmt.
Du hast ja auch mal.
Ich habe da auch angefangen zu laufen und mit dem Unterschied, dass Ina es durchgezogen hat.
Ich habe es dann irgendwann abgebrochen.
Warum?
Aus Zeitmanagement.
Also halten wir fest, Ina kann das besser als du.
Ina, machst du gerne Podcasts?
Vielleicht brauche ich einen neuen.
Das kann ich erst nach heute.
Okay.
Ich brauche vielleicht ein neues Gesicht.
Aber gut, das sage ich dir schon immer, dass du ein neues Gesicht brauchst.
Ich habe sehr viel davon.
Ja.
Genau.
Ja, vielleicht noch mal ein bisschen zu dir.
Du machst was für Läufe hauptsächlich?
Also im Moment so ein Kopf freischalten.
Das sind dann so fünf, sechs, sieben Kilometer.
Also ich gehe dreimal die Woche.
Ich versuche es dreimal die Woche.
Dieses Jahr hat das noch nicht so geklappt.
Wettertechnisch.
Vielleicht möchte Pia wieder einsteigen.
Ich steige morgen ins Auto wieder ein.
Sechs, sieben Kilometer zum Freien.
Ja, das ist nett.
Das sind auch nette Kilometer, die man da macht.
Das funktioniert tatsächlich.
Auch wenn du es nicht glaubst, aber Laufen macht den Kopf frei.
Das glaube ich.
Allerdings glaube ich, dass wenn ich laufe und dann sechs bis sieben Kilometer,
es nicht nur meinen Kopf frei macht, sondern auch meine Knie befreit.
Vom Körper.
Das ist so.
Das freit meine Knie vom Kopf.
Du sollst auch nicht mit sechs Kilometer anfangen.
Nein, ganz oder gar nicht.
Ich mache das wie bei allen technischen Podcasts.
Ganz oder gar nicht.
Übrigens, nur ein Funfact, das ist für dich jetzt gar nicht so wichtig,
aber es macht nichts.
Ich muss es noch einfügen.
Meine Mutter zählt schon die Tage, weil ich mit dem Podcast wieder aufhöre,
weil sie mich kennt.
Hallo Mama Sander, ich unterstütze dich dabei.
Ich würde einsteigen in die Wette.
Und du?
Du wolltest den wieder machen.
Ich habe gesagt, ich wäre dabei, wenn wir einen machen.
Du hast gesagt, wir müssen uns nur wieder einmal.
Du weißt aber, dass wir gerade einen Gast haben.
Wenn das bei den einen Gästen so ist, dass wir eigentlich nur wir beide miteinander reden,
dann steigt das ja raus, was wir miteinander reden.
Nichtsdestotrotz wird die Zeit für sie ganz schön lang.
Ach na ja.
Ja, laufen.
Laufen.
Also zum Kopf frei kriegen, zum Training sechs, sieben Kilometer.
Zum Wiederreinkommen.
Und was läufst du generell?
Wie sonst?
Also Halbmarathon habe ich glaube ich mal gesehen.
Ja, also ich bin inzwischen schon zwei Marathons gelaufen.
Zweimal Ultramarathon, also jeweils 60 Kilometer.
War das Auto kaputt?
Nein.
Auf Spaß.
Ich habe sogar dafür bezahlt.
Okay.
Es war für einen guten Zweck.
Auf jeden Fall.
Für die Reparatur deines Autos hoffe ich.
Jetzt habe ich ein neues vor der Tür.
Hat sich gewohnt.
Siehst du, es gibt schon fette Preisgelder bei sowas.
Nein.
Nein, das macht mir tatsächlich auch Spaß.
Ja, persönlicher Ehrgeiz halt.
Ja, letztes Jahr bin ich, was war das längste?
Ja, Marathon im November.
Wo?
In Fulda.
Das war auch ein Spendenlauf.
Und da bist du halt Runden gelaufen.
Also eine Runde hatte sechs Kilometer.
Und dann machst du halt so viele Runden, wie du schaffst.
Und du bist durch die 60 durchgelaufen oder deine 42 dann durch, wenn du Marathon gemacht hast?
25 bin ich.
Ich bin durch die 42 gelaufen, aber ich bin nicht durchgelaufen,
weil du hast am Ende der sechs Kilometer kommst du wieder ins Stadion.
Und da hast du so ein Buffet quasi.
Kannst du schön essen und trinken.
Ist wichtig.
Ist wichtig bei langen Läufen, sich gut zu versorgen.
Also 42.
Ja.
Und du hast dann, wie viel gab es pro Runde bei dem Spendenlauf?
Wie viel war da die Runde dotiert?
Also ich hatte private Spenden quasi.
Und ich habe zusammengekriegt.
Wann?
170 oder so.
170 Euro insgesamt.
Okay.
Also kam drauf an, wie viele Sponsoren du hattest.
Genau.
Okay.
Das war halt dann von jedem selbst organisiert.
Und das ging an einen Verein für die Forschung für Kinder mit halbem Herzen.
Okay.
Damit die da weiter Fortschritte machen können und die Kinder quasi überleben können.
Okay.
Wir sollten auch mal eine Sendung für den guten Zweck machen.
Das müssen wir sogar, Pierre.
Wir müssen das.
Wir haben uns bei diesem Podcast Tonnen angemeldet und wir müssen bis März eine Folge ab.
Wo haben wir uns angemeldet?
Wo hast du uns angemeldet?
Wir schweifen jetzt wieder ab.
Ja, wir schweifen mal.
Ich glaube es heißt Postkast Tonnen oder so ähnlich.
Wo habe ich dir sogar mal von erzählt, dass die sagen, wir sind gemeinnützige oder solche Dinge.
Und dann nehmen viele, viele, viele, viele Podcasts teil.
Und jeder macht eine Folge mit irgendwem.
Der irgendwas Soziales, Wichtiges tut.
Tada.
Toll.
Tata, tata.
Finde ich gut.
Und ja, da müssen wir noch.
Achso.
Hm.
Okay.
Und so.
Kommen wir wieder zu Ina.
Ja.
Zurück.
Zurück zu Lück.
Der war geklaut auch.
Und schon uralt.
Ja, aber der war geklaut.
Aber nicht schlecht.
Äh, Ultramarathon, Ina.
Ja.
Warum?
Warum?
Es ging da auch um einen guten Zweck.
Und da.
Alles für einen guten Zweck.
Alles.
Auch die beiden.
Also der eine war hier in der Umgebung.
Da gingen die Spenden ans Kinderhospiz Braunschweig.
Und der zweite war wieder in Fulda.
Also genau das gleiche Event.
Okay.
Nur da hatte ich dann die 60.
Das war.
Was läufst du so den Kilometer?
Was hast du für eine Pace, wie es so schön heißt?
Im Durchschnitt?
Das kommt drauf an.
Also da.
Beim 60 hast du natürlich nicht die 60.
Das ist ja nicht dieselbe Pace, wie wenn du 6, 7 läufst.
Also ich laufe generell im Moment sehr langsam.
Also zwischen 7 und 7,45.
Kommt immer drauf an, wie ich drauf bin.
Also dadurch, dass ich letztes Jahr so oft irgendwelche Infekte hatte und dadurch nicht laufen konnte,
habe ich halt das alles rausgenommen.
Quasi den Druck.
Also man hat ja.
Man macht sich selber.
Man macht sich selber Druck.
Man möchte dann halt die 5 Kilometer in 30 Minuten, in 28 Minuten.
20 Minuten.
Vielleicht auch mal in 25.
Wäre ich nie hinkommen.
Und das habe ich aber alles weggeschoben.
Und jetzt laufe ich einfach nur noch ganz langsam, sodass ich mich quasi dabei unterhalten kann.
Telefonieren kann.
Und man wird von alleine schneller.
Wenn man dann so ein paar schnelle Einheiten einbaut.
Das kenne ich auch.
Ich kann nicht mal beim Spazieren gehen, Tete Fusse.
Ich klinge wie eine Dampflok.
Es gibt auch viele Menschen, die können weder essen noch trinken beim Gehen.
Ich auch.
Ich auch.
Ich auch.
Ich auch.
Kannst du auch nicht?
Doch.
Doch.
Ich kann das auch.
Dann sehe ich das Problem nicht.
Wenn ich mir einen Döner.
Das lernst du ja schon in der Jugend, wenn du dir einen Döner holst, den im Gehen zu essen.
Du hast ja keine Zeit.
Du musst ja immer irgendwo hin.
Kommst du jetzt auf Döner?
Weil das mir gerade eingefallen ist.
Den Vegetarischen.
Oder auch so.
Natürlich will ich einen Vegetarischen.
Genau.
Okay.
Die Salattasche.
Genau.
Eine Bowl zum Mitnehmen.
Ja, ist ganz lecker.
Ja, aber nicht im Gehen.
Ja.
Okay.
Also das ist so.
Da muss man natürlich wirklich im Training bleiben.
Da habe ich dann so meine Schwächen, würde ich sagen.
Du hast doch die Schwächen im Anfang zumindest.
Aber das macht süchtig.
Das macht man irgendwann von alleine.
Na.
Doch.
Bei dir?
Ja.
Definitiv.
Ja gut, da hat ja jeder so sein Ding.
Also ich muss ja sagen, ich übertreibe das dann mit anderen Dingen.
So wie dem Podcast.
Dann, wenn ich erstmal beginne, dann habe ich Pia schon manchmal gebeten, mich zu stoppen.
Also ich möchte kurz.
Ich möchte jetzt erwähnen, dass wir hier heute aufnehmen in meinem Wohnzimmer.
Das ist richtig.
Und ungefähr die Hälfte des Wohnzimmers umbauen mussten.
Moment.
Ich habe es dir offen gelassen, das umzubauen.
Naja, man will ja auch ein bisschen.
Ich wollte nicht so viel umbauen, weil ich ja selber so ein Typ bin, wo ich mir denke,
wenn dann jemand kommt und dann ist dann meine Wohnung umgebaut.
Das nächste Mal nehmen wir dich auf in deinem Liege.
Du hattest ja schon Glück, dass du.
Vor mir schon wieder hier warst.
Eigentlich war ja geplant, dass ich den Schlüssel kriege und deine Wohnung umbaue.
Ich hatte auch Angst, dass du streichst oder so.
Ja, die hättest du nicht wiedererkannt.
Vor allen Dingen, weil ich nicht streichen kann.
Ja.
Ich habe übrigens schon mal so ein bisschen bei Machis Ina geschnuppert und habe da schon mal gesehen.
Das hört sich übrigens an.
Tut mir leid.
Okay.
Ich habe schon so ein bisschen auf deinem Instagram-Kanal schon mal geguckt.
Du musst aufhören zu lachen.
Ach so.
Gina White Productions.
Präsentiert Machis Ina.
Ja.
Schön.
Ja.
Ich habe regelmäßig gefragt, wie ich auf den Namen gekommen bin.
Tatsächlich.
Wie bist du denn da drauf gekommen, Ina?
Das ist gut.
Warte, wir machen das anders.
Dein Kanal bei Instagram heißt ja Machis Ina.
Mit Unterstrichen.
Mach-Ina.
Unterstrich ist Ina.
Also Leute alle folgen.
Und wie bist du denn auf den Namen gekommen?
Nein, eigentlich ging das daraus hervor, dass eine Freundin zu mir immer gesagt hat, mach es doch einfach.
Also immer, wenn ich irgendwie was überlegt habe, kaufe ich mir jetzt neue Schuhe oder melde ich mich für den Wettkampf an.
Also so ein Fünf-Kilometer-Lauf oder so.
Und sie immer so, mach es.
Ina, mach es.
Und dann habe ich gesagt, ich brauche irgendwie auch nochmal so einen Insta-Kanal.
Ja.
Und dadurch war der Name dann halt eigentlich schon da.
Und ja.
Und zack sitzt man im Podcast von Speer.
Da hat sie sich auch gesagt, mach es, Ina.
Genau, mach es.
Da kam die Anfrage, mach es, Ina.
Kann ja nicht viel passieren.
Sascha sagt sich das übrigens immer selber, mach es.
Also er sagt nicht Ina, er sagt Sascha.
Sagt er es gar nicht.
Ich tue es einfach und bereue es hinterher regelmäßig.
Sascha hat so Probleme mit Shopping.
Also Online-Shopping.
Sascha guckt und dann hat er schon gekauft.
Bei mir geht das auch immer wie von alleine.
Ja.
Zack, weg.
Das ist unglaublich.
Also ganz schlimm ist, wenn ich das Abend nicht schlafen kann.
Dann brauche ich auf einmal Dinge.
Nachts um drei.
Dann schickt der mir eine WhatsApp.
Und dann guck mal, was ich schon wieder gekauft habe.
Nachts um drei.
Und dann wachst du morgens auf.
Was hat der?
Mikros für 150 Euro oder was auch immer.
Der braucht man.
Ja.
Ich habe übrigens ja dann auch gelesen.
Und Pierre hat mich offline schon aufgeklärt, worum es sich vermutlich handelt.
Es stand da, du magst Kalender.
Nein, Gel.
Und ich habe mich gefragt, was ist Gel?
Ich habe mal was zu trinken gedacht.
Aber das ist wahrscheinlich nicht der Fall.
Ja, so ähnlich.
Doch, tatsächlich.
Ich glaube, die sind halt voller, ich will jetzt nichts Falsches sagen, keine Ahnung.
Dadurch, dass ich die nicht esse unterwegs beim Laufen.
Also die isst man unterwegs beim Laufen, um sich mit Kohlenhydrate und Energie zu versorgen.
Warte kurz.
Das hast du aber nicht gesagt.
Nein.
Aber du hast gesagt, das hat bestimmt was mit.
Du hast gesagt, das hat bestimmt was mit.
Ich habe auf Nägel tippen.
Ja, du hast.
Gehtipps.
Achso.
Mag ich auch nicht.
Magst du aber auch nicht.
Aber ist egal.
Du hast.
Magst du auch nicht.
Magst du auch nicht.
Du hast gesagt, du würdest mit mir wetten, dass es um Fingernägel geht.
Aber magst du ja trotzdem nicht.
Habe ich auch nicht.
Habe ich doch trotzdem nicht.
Doch nicht.
Also, du hast dann den Druck rausgenommen, um jetzt wieder mal auf das Thema zu kommen,
Laufen.
Und geht's?
Hatten wir jetzt.
Also es geht nicht um Gleitgel.
Es geht auch eigentlich nicht um Fingernägelgel.
Niemand hätte es erwähnt, wenn du es nicht extra raussprechen müsstest.
Oh, hatten wir da nicht drüber gesprochen?
Nein.
Es geht tatsächlich um dieses Gel zum Zuführen von Energie.
Genau.
Snack.
Nennen wir es Snack.
Snack.
Es ist Gel mit Geschmack quasi.
Das stimmt.
Es hat mich rausgehauen, weil das ist eigentlich das Gel zum Zuführen.
Und ich habe so innerlich gedacht.
Also doch.
Ja gut.
Oh, ich kann das alles nicht.
Oh, worauf bin ich eingelassen?
Also du hast dann, um wieder reinzukommen, den ganzen Druck quasi, den du dir selber...
Ich kenne das auch.
Also grundsätzlich läufst du mit App.
Läufst du mit...
Uhr.
Mit Uhr.
Und die sagt dir dann auch, wie schnell du läufst?
Ja.
Die sagt alles.
Also ich mache das ja dann, wenn ich dann laufen gehe, mache ich das über Kopfhörer.
Und dann habe ich meine App, die dann sagt.
Gelaufen.
Ein Kilometer.
Ein Kilometer.
Distanz.
Das und das.
Und Pace.
Und durchschnittlich.
Und insgesamt.
Und dann hörst du dann immer, ja jetzt bist du so bei sieben.
Und ich habe immer so den Anspruch, unter sechs zu laufen.
Was aber beim Anfangen blöd ist.
Wenn du anfängst wieder mit Laufen und du willst dann quasi in die Zeit wiederkommen,
wo du mal warst.
Da machst du das nicht.
Bringt dir nichts.
Nee, das machst du auch nicht.
Machst du nicht kaputt.
Machst du nicht lange, genau.
Also dann läufst du die ersten zwei Kilometer, läufst du dann die Zeit und danach läufst
du über acht.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Du gehst nämlich.
Da fängst du lieber bei 7,45 an und läufst zum Schluss dann sechs.
Aber die Kunst tatsächlich ist ja beim Laufen wirklich die Zeit konstant auch zu halten.
Also wirklich immer wieder in diesem Tempo zu bleiben, das ist wirklich gar nicht so einfach,
wie sich das anhört.
Nee.
Stimmt.
Und vor allen Dingen, also wenn du es, guckst du regelmäßig, also du guckst wahrscheinlich
nur.
Oder hast du auch irgendwie Kopfhörer?
Nein, ich habe gar keine Kopfhörer mehr drin.
Ich höre auch keine Musik mehr beim Laufen.
Gar nichts?
Absolute Stille?
Das brauche ich.
Nee, nicht mehr.
Also habe ich früher auch gemacht, aber irgendwie, die Welt ist so laut.
Nee.
Gerade weil es so laut ist, brauche ich diese Musik.
Naja, im Wald ist es ja auch nicht laut.
Oder hinten im Feld oder.
Ja gut, okay.
Das ist richtig.
Aber es ist wirklich, wenn man mit mehreren Personen läuft.
Hast du noch deine Laufgruppe?
Wenn ich im Moment laufe in einer Gruppe, dann treffe ich mich mit ganz vielen Leuten.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Mutis.
Mutis?
Mutis, ja.
Running Moms.
Okay.
Und die sind von hier oder was?
Die kommen, die treffen sich in Salzgitter.
Nicht in Kaiserslautern, da wo Sascha wohnt?
Und da laufen halt.
Okay.
Die Frauen unter sich.
Aber das ist jetzt einfach nur eine selbstgegründete Laufgruppe, kein Verein.
Die laufen auch alle für einen guten Zweck.
Ist kein Verein, aber ist eine große Laufgruppe.
Aber so Laufverein ist jetzt nicht deins.
So was wie die Blue Liner oder.
irgendein anderer Verein.
In Salzgitter gibt es ja auch
diverse Laufvereine.
Die waren ja die Blue Liner. Ja, die laufen ja hier
in Wolfenbüttel. Da bin ich auch schon mitgelaufen.
Einmal die Woche.
Schaffe ich ja. Oder habe ich oft
nicht geschafft. Von daher ist es dann auch mal so
schwierig.
Ja, die haben halt feste Trainingszeiten.
Ja, und in diese bestehenden Gruppen reinzukommen.
Habe ich andere Erfahrungen.
Also bei den Blue Linern
finde ich das relativ leicht.
Nett waren sie bis jetzt immer.
Da weiß ich noch meinen ersten
Lauf mit denen.
Bin vorher immer alleine gelaufen.
Also ich will jetzt gar nicht so dazwischen, aber
ich glaube ja, Pia hat generell wenig Probleme.
Die geht einfach irgendwo rein,
macht mit, läuft mit und die Leute
sagen dann, kennt den jemand?
Nö. Aber kurz danach
kennen dich alle und man kommt wieder nicht vom Fleck.
So habe ich bei meinem Arbeitgeber angefangen.
Ich glaube auch.
Ich glaube, du hast da gar nicht vorher gearbeitet,
bevor du in meinem Büro kamst.
Du hast dich einfach in das leere Büro zurückgesetzt
und hast gesagt,
in dem du saßt und bist irgendwann in meinem Team.
Es war irgendwann in der Mittagspause,
habe ich so eine Gruppe Menschen in dieses Haus gehen,
und dann dachte ich, gut, wenn die da alle reingehen,
dann kommst du mal mit.
Und dann war ein Büro frei und dann haben die mir
Akten da hingelegt.
Ja, ich suche noch, also nee,
dieses Jahr, ich brauche noch einen Sponsor, ne?
Der sich mit, ich laufe auch Werbung,
ist kein Problem.
Ja, wir werden dir ein T-Shirt besorgen.
Ich glaube, sie möchte da schon,
also Sponsor.
An alle unsere Sperrhörer.
Wie heißen die jetzt, Spermianen?
Ich glaube, es waren
weiter die Spermianer.
Du hast in deiner WhatsApp-Gruppe nachgefragt.
Die kannst du,
es ist schön, dass da Leute abstimmen,
aber die kannst du nicht als
Repräsentativ.
Ich würde ja sagen, wenn du Instagram machen würdest,
dann wäre es total super.
Nicht ich, ich habe gerade gesagt,
wenn du Instagram machen würdest.
Ina,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Spermianer,
Richtig. Ich habe aber ChatGPT.
Pro. Nein,
Plus. Nein, was ist denn das? Ach, egal.
Das, was man einfach bezahlt. Nicht, dass man doppelt
bezahlt. Schöner Satz.
Es gibt ein Abo.
Das ist okay. Und es gibt ein
Abo, kann sich kein Schwein leisten. Ich habe
das.
Es ist völlig uninteressant.
Wovon redest du eigentlich?
Von ChatGPT, Junge.
Ah, ja, okay.
So, jetzt habe ich aber vergessen, was ich eigentlich
sagen wollte. Das ist gut.
Jetzt fällt es mir wieder ein.
Du wolltest,
fandest es total
witzig, bei Sperr
mit der Verbindung zu
Sperma, sie Spermiana zu nennen.
Das fand ich total scheiße,
Pia. Das fand ich
richtig, richtig scheiße.
Richtig scheiße. Fand ich
richtig kacke. Dann habe ich mich
darauf eingelassen, habe damit angefangen.
So können wir die nicht nennen. Die müssen wir
fragen.
Das ist doch eigentlich nur, um die Leute
zu kennen.
Zu animieren.
Animieren. Ja, da habe ich
wenig Ahnung von. Das ist richtig.
Ja. Wir versuchen dich
jetzt gerade zum Laufen zu animieren.
Ja, ich merke auch schon. Läuft wohl viel.
Ich merke auch schon, ich fange schon an zu
schwitzen, ohne zu laufen hier.
Das hat
einen Effekt. Du kannst auch ganz, ganz, ganz
langsam laufen. Gehen. Das nennt
sich dann gehen. Walken.
Du bist doch auch, also ich verstehe es auch nicht,
du bist ja eine Zeit lang auch
gewandert. Ja, spazieren gegangen.
Ja, also es gibt
ja so einen feinen Unterschied zwischen spazieren
gehen und wandern. Mir wurde mal gesagt,
alles was so ab 10 Kilometer ist, dann wandern.
Ja, dann war ich nicht wandern. Dann warst du nie
wandern. Und ohne
Eisdiele zwischendrin. Ja, war auch nicht dabei.
Ach, ja, zu der Zeit, wo
Abnehmen gut geklappt hat.
Damals, früher,
vor,
wann war das?
2021, 2022.
18, 19 muss das gewesen sein. So früh?
So lange war ich gar nicht da.
Ist auch egal. Auf jeden Fall.
War es vor Corona
oder nach Corona? Ich glaube vor Corona.
Sind wir vor Corona.
Ja, ist auch egal. Aber da habe ich auf jeden Fall,
es ist ja auch völlig irrelevant, aber ich habe
da ja mal viel abgenommen und da bin ich tatsächlich
spazieren gegangen. Ja, waren 40 Kilo.
Danach bin ich spazieren gegangen. War er beim Friseur?
Zack, war es weg.
Nee,
nicht so ganz. Aber tatsächlich,
da hatte ich meine 40 Kilo runter durch spazieren
gehen und Ernährungsumständungen.
Und dann...
Das ist ein Stichwort. Zack, war es
weg und ich wieder hatte wieder mein Gewicht.
Marathon.
Lebst du danach?
Auch wirklich ernährungstechnisch?
Moment, Moment, Moment. Jetzt nehmt mich mit.
Ich bin kein Läufer. Ist das wie Yoga?
Was? Nein, also...
Yoga kannst du Sport machen. Warte, ich habe mich ausgesprochen.
Bei Yoga kannst du den Sport machen.
Also die Gymnastik
oder wie immer das heißt.
Oder du lebst
diese...
Diese...
Diese...
Was ist das?
Spirituelle...
Nein, ich meine jetzt eher ernährungstechnisch
im Sinne von Vorbereitung.
Dass du nicht unbedingt
drei Tage oder einen Tag
vorm Ultramarathon dicke, fette
Schnitzel essen gehst.
Sondern da nimmst du
eher so proteinreiche Nahrung
zu dir. Keine Experimente.
Chili. Kannst du das nochmal sagen?
Alles, was dem Körper Kraft und Energie
gibt. Ich habe Protein verstanden.
Nein, kein Chili.
Also ich kenne einen, der isst dann Chili.
Ja, wenn man das gewohnt ist, ist das völlig in Ordnung.
Für mich gilt, also vor diesen großen Läufen
keine Experimente.
Um Gottes Willen.
Ich esse das, was ich immer esse.
Und meistens gibt es Nudeln.
Nudeln?
Ordentlich Nudeln.
Aber nimmst du die Hartweizengrieß und dann die normalen
oder nimmst du Dinkel oder Vollkorn?
Kommt drauf an, auf was ich Lust habe.
Wenn ich drauf achte, dann nehme ich die Dinkelnudeln.
Habe ich keine Lust drauf zu achten, dann nehme ich die normalen.
Gut.
Also ich hatte einen Mannschaftskamerad, der ist Triathlon.
Läuft heute noch Triathlon.
Und der fängt an,
wenn der sich auf Wettkämpfe vorbereitet,
isst er viel Chili.
Zum einen wegen der Kidneybohnen,
der Proteine.
Auch mit ein bisschen Hack drin.
Und ordentlich scharf. Je schärfer, desto besser.
Aber das kann ich nicht.
Das macht er aber schon im Vorfeld.
Dann gibt es bei ihm mindestens einmal die Woche Chili.
Liegt aber auch daran, durch die Schärfe verbrennt
der Fett.
Das heißt dann auch,
den Organismus an Fett zu verbrennen.
So bereitet er sich dann auch auf seine Wettkämpfe.
Hat er mal so erzählt.
Gibt auch kein Alkohol dann in dem Moment?
Trinke ich generell nicht.
War dir immer noch so, dass die ersten zwei Kilometer
immer die Hölle sind?
Ja.
Manchmal habe ich so Tage, da laufe ich los
und denke mir, das wird überhaupt gar nichts.
Und dann läufst du und denkst dir so,
es wird immer schlimmer, immer schlimmer.
Und dann versuchst du dich abzulenken gedanklich.
Und dann kommt der Punkt.
Und dann irgendwann bist du so drin,
im Flow.
Und ich glaube, das ist bei mir kaputt.
Das ist wirklich,
das ist so lustig.
Egal wie viel du trainiert hast,
die ersten zwei Kilometer oder manchmal auch drei Kilometer
sind immer die härtesten.
Du kannst fit sein ohne Ende.
Also als ich noch gelaufen bin,
auch dann die zehn oder zwölf oder 15.
Die ersten zwei,
drei Kilometer waren immer so schlimm,
wo du immer dachtest,
jetzt hast du keinen Bock mehr.
Und dann macht das irgendwann,
klack.
Und dann lief es.
Und dasselbe war dann bei mir,
als ich die zehn das erste Mal wieder geknackt habe.
Ich war wirklich bei achteinhalb,
ich war tot.
Ich war alleine.
Ich habe gesagt,
jetzt sind wir hier im Oderwald gelaufen
und ich war so fertig.
Mit Höhenmetern.
Mit Höhenmetern, natürlich.
Und der Trainer,
der mit uns gelaufen ist von den Blue Linern,
der ist ein paar Wochen vorher gerade
in seiner Altersklasse Norddeutscher Meister geworden.
Im Nachhinein.
Und dann war ich mal im Marathon.
Oder über 10.000 Meter,
ich weiß gar nicht mehr.
Auf jeden Fall Langstrecke.
Und mit denen sind wir gelaufen
und ich achteinhalb Kilometer hoch,
immer nur bergauf gefühlt.
Also ich bin auch gefühlt nur bergauf gelaufen.
Das Bergab habe ich gar nicht mehr erlebt.
Und ich habe dann immer gesagt,
bis da hinten und dann ist gut.
Und als ich dann an diesem Punkt war,
war okay, dann war es gut.
Dann war es vorbei
und dann waren dann die restlichen zweieinhalb Kilometer
nur noch.
Dann ging es auch bergab.
Kann man acht Kilometer bergauf laufen
und nur zwei Kilometer bergab?
Das geht doch eigentlich gar nicht.
Um am selben Punkt anzukommen, wo man losgelaufen ist.
Ja, oder geht das?
Ja, das ist komisch.
Ich habe ja den einen Harzlauf mitgemacht.
Das waren glaube ich
knappe zehn Kilometer.
War die Hälfte
gehend hoch und dann fünf Kilometer
rennen wieder runter.
Teilweise kannst du auch gar nicht laufen.
Und runter, ja noch schlimmer manchmal ist,
du musst dich ja eigentlich bremsen.
Macht richtig Spaß.
Macht richtig Bock.
Du musst dich bremsen.
Ja, aber da gibt es Technik.
Ich war auf dem
Trailrunning-Wochenende
und konnte da mal reinschnuppern.
Ich habe eine Frage.
Was ist das?
Das sage ich dir jetzt.
Trailrunning ist quasi
durch den Wald.
Also keine festen Wege,
sondern Kreuz und Knie.
Quer, Fahne, hoch und runter.
Ach so, wie wir das mit dem Elektro-Roller
in Bremen gemacht haben.
Trail E-Scooting.
Durch die Stadt allerdings.
Ja, okay.
Und die richtige Technik kannst du tatsächlich erlernen.
Ich habe mein Laufabzeichen
in der Asse gemacht.
Ich habe kein Laufabzeichen.
Aber wenn du ein Laufabzeichen aus der Asse hast,
ist das so gelb
und hat das so schwarz.
Nein, es leuchtet im Dunkeln.
Es ist ja so,
bei meinem Arbeitgeber,
ich denke das aber generell,
wenn du ein Laufabzeichen oder ein Sportabzeichen
kriegst, dann hast du einen Urlaubstag.
Dafür habe ich das dann gemacht.
Das heißt, du musstest eine Stunde am Stück laufen.
Ist das jeder oder nur Beamte?
Jeder.
Das ist im Rahmen der Gesundheitsvorsorge.
Wo kann ich das kaufen?
Du kannst es malen.
Muss ich mal erfragen.
Im öffentlichen Dienst
ist das dann für sich so geregelt.
Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge.
Ja.
Gibt es das bei uns, wenn du ein Sportabzeichen machst?
Es gibt auch Schwimmabzeichen
oder ein Laufabzeichen.
Da muss aber ein zertifizierter Trainer
vom DLV,
Deutscher Leichtathletikverband, Sascha,
der muss dabei sein und muss dir das unterschreiben
und dann kannst du das einreichen.
Dann kriegst du einen Arbeitstag.
Quasi gut geschrieben als Überstunden.
Also überlegst du es dir vielleicht doch nochmal.
Ich bin gerade beim Schwimmen,
weil ich gehe tatsächlich
jeden Samstag schwimmen.
Du musst aber einen zertifizierten Trainer
vom Deutschen Schwimmverband unterschreiben.
Ja, den kann man irgendwo kaufen.
Wie könnte man beginnen,
wenn jemand interessiert ist,
mal einen Halbmarathon oder auch einen Ultramarathon
zu laufen und das Auto einfach auch mal stehen zu lassen?
Sascha.
Ich muss...
Das ist der Scatman John.
Das ist der Scatman John.
Das habe ich auch gerade im Kopf.
Ich habe das Mikro runtergezogen.
I'm a Scatman.
So, also Ina, nochmal.
Tipps zum Anfang für die absoluten Beginner.
Ganz langsam.
Ich kann dir mal erzählen,
wie ich angefangen habe.
Und zwar habe ich angefangen
mit einer Minute
laufen, eine Minute gehen
im Wechsel und habe dann
das quasi als Intervalle aufgebaut.
Achtmal und dann habe ich immer
die Genphase verkürzt,
sodass ich irgendwann durchgelaufen bin.
Der beste Tipp, ganz langsam,
ganz entspannt.
Einfach loslaufen.
Ich fange dann mal an und gehe die kurzen Wege
zum Einkaufen, am besten zu Fuß.
Also Sascha hat ja Genphase.
Meistens ist es die
Auf-den-Sack-Genphase.
Aber das macht ja auch schon ganz viel
mit der Ausdauer.
Das Auf-den-Sack-Genphase.
Das macht was mit meiner Ausdauer.
Definitiv.
Ich finde schon schön, dass er nicht den Kühlschrank-Gen
genommen hat.
Ich finde das mit dem Auf-den-Sack-Gen viel besser.
Aber gut, Gene sind Gene.
Aber ist doch mal ein Tipp.
Also dieses Intervall.
Gehen, laufen,
gehen, laufen,
dann noch gehen, laufen.
Gehen ist auch nicht verboten.
Während des Laufens.
Ich habe noch eine Frage.
Wenn du dich auf einen Wettkampf vorbereitest,
wie viel vorher fängst du an zu trainieren?
Ich meine, du bist ja, wie du ja gesagt hast,
du gehst ja eigentlich dreimal die Woche.
Gehst du deine Kurzstrecken laufen?
Es gibt ja so eine Faustformel.
Wenn du
ich glaube innerhalb von drei Tagen
20 Kilometer laufen kannst,
kannst du die auch am Stück laufen.
Ich glaube, so war diese Faustformel.
Aber wenn du sagst, beispielsweise,
wenn jetzt dein nächster Ultra ansteht
oder dein nächster Marathon mit 42,
wie lange vorher fängst du an zu trainieren?
Kilometern, oder?
Das hat jetzt nichts mit dem Alltag zu tun.
Ich glaube, es sind 42,67 sogar.
Wenn du es ganz genau nimmst.
42,67.
Woran liegt das wieder?
War es ursprünglich Meilen?
Nein.
Die Geschichte des Marathons ist ja,
du Scheiße, jetzt habe ich was angefangen.
Da gibt es eine Geschichte zu.
Ja, ja, das darfst du nicht machen.
Aber okay, dann erzähl die Geschichte des Marathons.
Nein, wirklich.
Das ist ja eine griechische Überlieferung.
Ja, das ist schön.
Aber warum erzählst du das jetzt erst?
Du hast dich gefragt.
Nicht los.
Also du wolltest ja wissen, warum 42,67.
Ich glaube, es sind 6,7.
Das war die Strecke von der Schlacht um Marathon
bis zu, ich glaube nach Athen.
Ich weiß es gar nicht.
Und ein Bote wurde verbreitet,
vom Athener her, zurück nach Athen geschickt.
Und der ist diese 42,67 Kilometer
vom Schlachtfeld nach Athen,
um das Ergebnis,
den Ausgang der Schlacht,
kann zu geben.
Und das ist dann die Geburtstunde des Marathons gewesen.
Und wenn du jetzt was sagen möchtest,
musst du dich wieder lautstellen.
Das ist korrekt.
Das ist interessant.
Also war das eigentlich was Einmaliges.
Also es war nicht als Sportart gedacht.
Aber aus der griechischen Überlieferung
ist das tatsächlich so entstanden.
Das war jetzt der Sperr-Effekt?
Der Fun-Fact war das.
Das ist ja kein Fun-Fact.
Gut, in dem Moment, wo ich der Bote des Krieges bin,
nicht.
Wir könnten es dann noch Sperr-Wissen nennen.
Sperrliches Wissen.
Das war dein Sperrliches Wissen, auf jeden Fall.
Das war dein Wissen. Meins kannte ich ja noch nicht.
Deswegen war es ja bei dir auch ein Sperrlich.
Ich fange schon wieder an, mich mit dir...
Ich kenne dich nicht. Ich weiß nicht, wo du herkommst.
Ich weiß nicht, warum du dabei bist.
Ja, aber um jetzt nochmal.
Ach, darum.
Du willst ja auch nicht eine Botschaft des Krieges verkünden
oder die Ausgang einer Schlacht,
sondern wie lange war die Frage,
wie viel vorher bereitest du dich darauf vor,
wenn du weißt, du hast einen Wettkampf?
Naja, Wettkampf würde ich das jetzt nicht nennen.
Ich habe zum Beispiel für dieses Jahr
mir ein Ziel gesetzt,
wieder im November einen großen Lauf zu laufen.
Unabhängig, was es ist.
Unabhängig, was es ist.
Auf jeden Fall einen Ultramarathon
möchte ich gerne laufen.
Wenn das nicht klappt, auf jeden Fall einen Marathon.
Im Prinzip, also ich habe einen Trainingsplan,
nach dem ich laufe. Jetzt schon.
Das ist immer derselbe?
Oder machst du den individuell für jedes Jahr?
Den mache ich individuell.
Also es kommt ja darauf an, wo der Leistungsstand ist.
Letztes Jahr bin ich wenig gelaufen.
Wirklich richtig wenig gelaufen.
Das heißt, ich fange viel niedriger an.
Und steigere mich dann.
Und als ich quasi
drin war, also mit dreimal
laufen die Woche,
da habe ich mich
drei Monate lang nur
auf einen Marathon vorbereitet.
Viermal die Woche laufen.
Das heißt, aber du läufst ja nicht
viermal die Woche einen Marathon, sondern,
nein, viermal die Woche Training für den Marathon.
Du läufst ja Etappen, dass du auf die Kilometer des Marathons kommst.
Genau. Du läufst im Training
maximal um die 33 Kilometer,
um dann am
Wettkampftag den Marathon zu laufen.
Also es gibt auch keinen Probelauf
für so was. Nicht, dass du schon mal sagst,
heute laufe ich schon mal, weil wenn du das machst,
dann ist dein Körper erstmal fertig. Genau.
Also du machst ja, wie ich das
dann verstehe, keine Wettkämpfe,
sondern lediglich so wirklich so
guten Zweck. Und dir geht es dann eher
da durchzuhalten, als
irgendeine Platzierung zu erringen?
Ja, Platzierung schaffst du ja ganz selten.
Also dafür bin ich nicht gut genug
und nicht schnell genug. Okay.
Da müsste ich dann die fünf Kilometer dann vielleicht,
dafür müsstest du hinterherlaufen.
26 Minuten
laufen, damit ich da vielleicht
eine Chance habe mitzuhalten, wenn überhaupt.
Aber so bei den Stadtläufen, zum Beispiel
in Wolfenbüttel,
da laufe ich trotzdem mit. Aber auch just for fun
und einfach, um mich selber mal so ein bisschen
rauszufordern, wie schnell ich denn doch sein kann
auf fünf Kilometer oder auf zehn.
Es gibt hier
in der Umgebung den
Fischbrötchenlauf in Großflöte.
Sagt dir das was?
Ich habe davon schon mal gehört, ja.
Ich glaube, der ist immer im Mai
oder so. Und da habe ich vor
drei oder drei Jahren mal mitgemacht.
Im Rahmen der Vorbereitung
für meine damalige Jugendmannschaft.
Und da waren dann halt auch ganz viele
Lauffeine, die Blue Liner, dann waren
welche ausseitsgut. Was ist das mit deinen Blue Linern
eigentlich? Das ist eine Laufgruppe.
Warum heißen die Blue Liner?
Trinken die beim Laufen?
Wahrscheinlich.
Gottteritt Blue Getteritt.
Heißt die nicht Eis?
Bolz Blue?
Ja, genau. Die trinken Bolz Blue.
Und auf jeden Fall, die waren dabei.
Und dann waren welche aus Braunschweig dabei, vom MTV.
Und dann waren welche ausseitsgut dabei.
Also wirklich Laufvereine.
Und dieser Fischbrötchenlauf ist glaube ich
sechs, sechseinhalb Kilometer.
Und als wir ankamen,
ich weiß gar nicht mehr, was ich gebaut habe,
etwas über eine halbe Stunde, da waren die schon
seit nach
15 Minuten fertig.
Und sind das Ding nochmal gelaufen.
Und zwar wirklich, also in Gruppen.
Ich glaube, der schnellste, der das Ding dann
gewonnen hat in dem Jahr, der ist
sechseinhalb Kilometer oder sechs Kilometer
in 14 Minuten gelaufen.
Also quasi im Sprint.
Der Wahnsinn, was die da leisten.
Wo ich dann auch denke, Alter,
das sind ja nur Amateure.
Also die dann vielleicht
auf Landesmeisterschaften oder auch
auf Norddeutschen, also die sind ja dann nicht
bei den,
deutschen Eliten dabei.
Aber ich finde das schon krass, so einfach mal
sechs Kilometer in unter 15 Minuten.
Das ist richtig krass. Also ich brauche,
ich habe mal gebraucht, das Beste, was ich gelaufen bin,
fünf Kilometer in
27 Minuten.
Ich glaube, ich habe mal 25 geschafft.
Müsste ich mal, ich habe noch meine Lauf-App ja und da.
Keine Chance.
Ja.
Also das Beste, was ich hier gelaufen bin, weiß ich nicht.
Wahrscheinlich bin ich weggelaufen.
Ausgelaufen bin ich.
Weggelaufen.
Ja.
Also ich,
ach nee, muss man nicht.
Ich laufe ja aktuell nicht.
Das stimmt. Aber er hat ein Laufabzeichen,
nur weil ihr das vergessen habt.
Aktuell auch schon länger nicht.
Hat er aber übrigens nicht beim Fischbrötchenlauf gemacht,
weil da war nur 30 Minuten unterwegs.
Und er muss eine Stunde unterwegs sein.
Warum weiß ich das jetzt?
Wovon redest du eigentlich?
Ja, von einem Blue-Abzeichen laufen.
Genau.
Im Moment bin ich in der Phase,
meine Motivation wiederzufinden.
Also deine Motivation wiederzufinden bedeutet,
suchst du sie eigentlich?
Also Sascha hat das auch öfter.
Der sucht aber auch dann ganz schnell.
Eigentlich habe ich sie schon wiedergefunden.
Also letztes Jahr war ja wenig laufen.
Und dadurch wird man ja selber so ein bisschen so.
Also ich werde dann immer muckelig,
wenn ich nicht laufen kann.
Aber wenn du erkältet bist, kannst du nicht laufen.
Dann musst du dich schonen.
Und wenn du gelaufen bist,
dann hast du gleich die nächste Erkältung.
Und dann nimmt das ja so einen Rhythmus an.
Und da versuche ich gerade rauszukommen.
Das hat im Dezember auch ganz gut geklappt.
Ja, und jetzt geht es langsam wieder los.
Nach Trainingsplan auf Richtung Marathon.
Wann ist der nächste geplant?
Frühjahr?
Also das nächste große, was ich geplant habe,
ist Frühjahr im November.
Ich fahre Ende Mai zum Staffellauf an die Ostsee.
Da haben wir eine Gruppe.
Da treffen wir uns dann und laufen zu knapp 100 Kilometern.
Also jeder nur 10 Kilometer.
Das lohnt ja gar nicht loszufahren.
Nö, das steht noch.
Ich fahre dann noch an.
Dann so ein paar kleine Sachen vielleicht.
Nochmal privat irgendwie.
Halb Marathon.
Also das kommt ja dann hoffentlich
dann wieder im Training ganz normal.
Dass ich sonntags dann sage,
ach ja, heute laufen wir mal das Ringgleis ab.
Soll eine schöne Laufstrecke sein.
Ist schön. Macht Spaß.
Im Braunschweig.
Gehst du bei jedem Wetter?
Würdest du bei jedem Wetter loslaufen?
Ich gehe theoretisch bei jedem Wetter laufen.
Also ich bin auch schon im strömenden Regen gelaufen.
Ich bin auch mal tatsächlich,
das war jetzt nicht so,
so krass wie die letzten Tage,
aber auch schon bei Schnee und Eis.
Das ist anstrengend.
Also es war kein Hochschnee.
Es war relativ, aber es ist,
also jetzt auch die letzten Tage,
wenn ich irgendwie draußen war
und dann kamen mir Menschen entgegen,
die gelaufen sind.
Eigentlich läuft er nur nachts,
weil bei Sonnenlicht verbrennt er.
Das mache ich im Sommer tatsächlich.
Nein, ich bin Robert Pattinson.
Du bist bei damit.
Aber das ist schön in der Nacht.
Ja, ganz in Ruhe durch die Gegend zu laufen.
Also ich habe es tatsächlich,
auch schon geschafft,
wirklich morgens mal vor der Arbeit,
da bin ich um Viertel vor fünf aufgestanden.
Vielleicht dreimal oder viermal geschafft.
Was eigentlich schon cool ist.
Komischerweise hast du dann wirklich echt,
also du bist dann wach
und hast echt Energie für den Tag.
Also es ist nicht so,
dass du dann in so ein Loch fällst.
Das war wirklich cool,
aber irgendwann war mir der Schlaf dann doch heiliger,
als das Aufstehen und das Laufen.
Also ich habe dann, weiß ich nicht,
fünf Kilometer oder so gemacht.
Ja, das reicht ja dann auch.
Also morgens kann ich das,
gar nicht.
Bin nicht der Morgenläufer,
überhaupt nicht.
Ich auch lieber,
wenn dann eher abends.
Abends.
Oder nachts.
Nachts.
Wenn es heiß ist.
Nachts, ja.
Gut, okay, wenn es natürlich heiß ist.
Aber eigentlich so späte Nachmittag oder abends.
Das ist schön.
Also es kommt ja echt immer auf die Luft an.
Ich darf nur nicht zu spät gehen eigentlich,
weil dann kann ich nicht wieder einschlafen so schnell.
Also wenn, dann muss ich nächsten Tag frei sein.
Bist du on Social Media unterwegs?
Ja, auf Instagram kann man mir folgen.
Unter dem Namen
mach-s-ina
Mach es Ina.
Ja.
Findet man mich.
Und ja, gerne folgen, gerne mitlaufen.
Ihr hattet am Anfang gefragt,
warum ich mir das angetan habe
oder warum ich mir das antue zu laufen.
Das hat er gefragt.
Das hab ich gefragt, das ist eindeutig von mir.
Ja, ich konnte,
ich habe mich jetzt nicht mehr zurückerinnert.
Ja, macht nichts.
Das Detail macht ja nichts.
Ein Grund war übrigens,
weil ich auch abnehmen wollte.
Und der zweite Grund,
ich habe aufgehört zu rauchen,
habe am Anfang noch geraucht,
als ich angefangen habe zu laufen.
Ich habe quasi die Sucht getauscht.
So, ja.
Ja.
Dann,
war es das auch schon wieder?
Wir sind durch.
Ich habe auch das Gefühl,
als ob ich das schon mal gemacht hätte.
Aber Ina, vielen Dank.
Auch von mir.
Dass du da warst.
Es war sehr,
lehrreich.
Lehrreich.
Sehr, danke Sascha Alban.
Und ja, sehr informativ.
Vielen, vielen Dank.
Und ich kann jetzt nur für mich sprechen,
aber ich denke,
Sascha wird damit einstimmen.
Du bist jederzeit willkommen.
Ja, sehe ich genauso.
Wieder her,
falls es neu erkennt ist
oder wenn du neue Läufe gemacht hast.
Oder wenn du einfach Lust hast,
wieder einen Podcast aufzunehmen.
Muss nicht ums Laufen gehen.
Genau.
Und über die Kooperation
halten wir uns natürlich alle auf dem Laufenden.
Euch.
Euch.
Wir halten euch auf dem Laufenden
über die Kooperation
mit deinem Instagram-Account.
Der heißt wie?
Mach-s-ina.
Und wir sind immer noch
Sperr.
Oder Sperr.
Wir haben uns auf Sperr geeinigt.
Nein, wir haben uns auf gar nichts geeinigt.
Aber es ist okay,
wir sagen halt beides.
Wir sagen beides.
Ich sage Sperr,
dann muss die Leute immer erklären,
dass das mit R geschrieben wird
und du sagst Sperr,
wie beim Zwitsenstein gestolpert
und dann geht das wieder.
Wir sind weiterhin Sperr,
Sascha und Pierre,
äußerst redselig.
Wir sind weiterhin Sperr,
Sascha und Pierre,
äußerst redselig.
Ja, äußerst albern.
So.
Ja.
Äußerst albern.
Ist jetzt vorbei.
Es ist, genau.
Willst du noch Tschüss sagen?
Letzte Worte?
Deine letzten Worte noch, Ina?
Vielleicht noch Motivation an die Leute.
Hast du noch was?
Und jetzt kommen wir nicht mit
Tschakka, du schaffst es oder sowas.
Mach es.
Mach es, Ina.
Mach es.
Wenn du laufen möchtest, fang an.
Wenn du irgendetwas anderes tun möchtest,
fang an.
Ja.
Auf jeden Fall vielen Dank,
dass ich hier sein durfte.
Hat mir sehr viel Spaß gemacht
mit euch beiden.
Ich komme gerne wieder
und vielleicht kann ich ja dann
schon was Neues berichten.
Ja.
Also du sagst,
man kann uns empfehlen.
Ja, auf jeden Fall.
Super.
Gut.
Ja.
Dann?
Wir sehen uns ja öfter.
Du siehst mich wahrscheinlich noch öfter.
Aber vielen, vielen Dank.
Bis demnächst.
Tschüssi.
Macht's gut.
Ciao.