Willkommen zu einer neuen Folge von Speer.
Heute sitzen wir mit dem flotten Totte in Wolfenbüttel am Ententeich, kurz vor seinem Auftritt bei Falk lädt ein im Lessing Theater.
Wir sprechen über seine Musik, über spontane Songideen, über die Monsters of Liedermaching, über andere Bands, in denen er mitwirkt,
übers Live-Spielen und darüber, was gute Konzerte eigentlich mit Menschen machen.
Und nur als kurze Vorwarnung, an einer Stelle in dieser Folge hört ihr einen kleinen Ortswechsel.
Der Grund war simpel, die Situation vor Ort hat uns kurz zum Umziehen gezwungen.
Dem Gespräch hat das aber keinen Abbruch getan.
Jetzt viel Spaß mit dem flotten Totte.
Hier sind wir, Sascha und ich. Wir sitzen ja in Wolfenbüttel am Ententeich mit dem flotten Totte.
Hallo.
Der heute Abend hier bei dem Event Falk lädt ein in Wolfenbüttel.
Im Lessing Theater spielt.
Ja, richtig.
Und erstmal schön, dass du da bist. Schön, dass du dir Zeit genommen hast.
Es freut mich auch und es ist mir eine große Ehre.
Ah, das ist ja...
Also falls ihr euch wundert, warum ich gerade alleine rede, wir haben zwei Mikros.
Eins davon hat der Totte, eins davon habe ich.
Und Sascha ist heute raus.
Ich gebe es aber auch gerne ab an Sascha, wenn er gerade was Besseres zu sagen hat.
Nein, Sascha.
Wenn es nicht zu inhaltsleer wäre, dann einfach greifen.
Das ist eigentlich Saschas Part, inhaltsleer zu sein.
Den kann ich übernehmen.
So.
Wir haben so ein bisschen, glaube ich, Zeitdruck, weil es nährt sich ja auch dann...
Ja, das Business, das Business, der Druck, das Business.
Wer kennt es nicht, wer kennt es nicht.
Aber noch ist schön, hier am Entenweiher, heißt der überhaupt Entenweiher?
Das ist der Ententeich tatsächlich.
Der Ententeich oder auch Stadtgraben genannt.
Wahnsinnig schön.
Fragt mich aber nicht, ich wohne hier seit meiner Geburt, aber ich weiß nicht, warum das Ding Stadtgraben heißt.
Ich habe keine Ahnung.
Ja, vermutlich war das mal ein Stadtgraben.
Wahrscheinlich.
Man mumkelt, man mumkelt.
Davon ausgehen.
Das war jedenfalls sehr schön.
Also alles, was ich bisher von Wolfenbüttel gesehen habe, gefällt mir.
Das gefällt mir außerordentlich.
Da freuen wir uns.
Ja, wie schon gesagt, wir treffen dich hier im Rahmen von Falk lädt ein.
Und kannst du uns kurz erzählen, wie kam es zu der Einladung?
Wie entstand da der Kontakt?
Also wir haben ja letzte Woche einen Podcast mit Falk gehabt, wo er erzählt.
Er lädt natürlich so Leute ein, wo er weiß, das passt und auch so, wo man eine Freundschaft so ein bisschen hat.
Ja, wo der Kunden...
Und der ein dir mag.
Und der dir mag natürlich.
Ja, das ist schön.
Er mag ja sehr wenig Leute.
Okay.
Falk kenne ich wirklich schon ewig lange.
Also wir kennen uns aus ganz alten Liedermacher-Zeiten.
Lange Prä-Monsters und die Monsters gibt es ja nun auch schon irgendwie fast 25 Jahre.
Ich habe auch sogar noch seine Debüt-CD, also es war noch so eine Demo-CD, eine selbstgebrannte.
Experiment Mensch.
Und damit habe ich ihn erpresst und deswegen bin ich jetzt hier.
Hast du ihn erpresst damit?
Wie sah das denn aus?
Nee, die ist ganz wundervoll.
Ich habe gesagt, ich veröffentliche.
Ich veröffentliche die.
Nein, die ist wirklich wahnsinnig gut, aber also das ist noch ganz anders als das, was er jetzt macht.
Aber ich muss sagen, mir gefällt sie auch sehr gut.
Und ja, der Kontakt ist immer geblieben und Falk ist ja dann irgendwann durchgestartet.
Und dann habe ich mich sehr gefreut, als er mal an mich gedacht hat, um hier mit aufzutreten.
Ist das dein erster Auftritt jetzt in diesem Rahmen?
Ja.
Ja?
Ja, ja.
Das ist das erste Mal.
Im Lessing-Theater meinst du?
Ja, generell.
Also die Reihe Falk lädt ein oder Falk und Freunde gibt es ja schon ein paar Jahre jetzt.
Ja, nee, nee, das ist das erste Mal tatsächlich, genau.
Wir treffen uns aber regelmäßig beim Adria Akustik Festival in Keveler, nicht in Keveler,
das war ursprünglich in Keveler, jetzt ist es in Deutzen bei Leipzig.
Das ist einmal im Jahr so ein Liedermacher-Festival.
Also einmal im Jahr treffen wir uns mindestens und seit letztem Jahr sind wir auch gemeinsame Redakteure der Adria Akustik Zeitung.
Okay.
Die halt auch dreimal im Jahr erscheint uns.
Freitag, Samstag, Sonntag beim Adria Akustik Festival.
Das ist gut, das ist gut.
Mal gucken, ob es dieses Jahr wieder eine Auflage gibt, aber letztes Jahr haben wir es auf jeden Fall gemacht.
Okay.
Was wäre denn aus dem Flottentotte geworden, wenn er nicht Sänger, Autor, Entertainer geworden wäre?
Da gibt es wahrscheinlich verschiedene Möglichkeiten.
Als Kind wollte ich immer Grafiker werden, weil mein Lieblingsonkel Grafiker ist.
Ich hatte auch, glaube ich, so Talent zu zeichnen, aber bei mir ist es so, dass ich nicht besonders viel Ehrgeiz habe.
Und da kam mir die Musik gerade recht.
Ich wollte auch ganz gerne in der Krankenpflege bleiben.
Ich habe als Zivi im Krankenhaus gearbeitet und habe dann auch noch 15 Jahre da weitergearbeitet als Pflegehelfer.
Und bin mir im Nachhinein nicht so sicher, ob ich nicht besserer Krankenpfleger gewesen wäre, als ich Liedermacher bin.
Das ist bezweifelig.
Ich war ein sehr guter Krankenpfleger.
Es gab wenig Beschwerden.
Ich hatte allerdings auch meistens Nachtdienst.
Aber das würde ja heißen, es gibt jetzt Beschwerden.
Jetzt gibt es Beschwerden.
Jetzt gibt es Beschwerden.
Ja, Verrisse gibt es.
Okay, aber gut, man kann es ja nie einrecht machen.
Nee, das stimmt auf jeden Fall.
Aber jetzt kann ich die Leute nicht mehr so leicht sedieren.
Kommt oft das Lied vielleicht drauf an.
Ja, das stimmt, das stimmt.
Manchmal ist ein Lied ein ganz gutes Sedativ.
Ich muss sagen, ich genieße in letzter Zeit dein Content über deine Katzen.
Dankeschön.
Ich bin nämlich selber auch Katzenbesitzer.
Ja, das freut mich.
Also jetzt nur noch von einer, aber bis vor kurzem waren es noch zwei.
Oh Gott.
Wie viele Katzen hast du?
Wie heißen denn die beiden?
Also die Katzen sind meiner Freundin.
Aber ich bin halt ständig da und empfinde sie auch als meine Katzen.
Die Katzen sehen das wahrscheinlich anders.
Die Rote ist eine Lady und heißt Charlie.
Wurde nach Charles Bukowski benannt, als wir noch nicht wussten, ob es eine Dame oder ein Herr wird.
Aber was sagen schon Geschlechter.
Und der Schwarz ist ein Bub und heißt Bernie.
Benannt nach Bernard Black aus der Serie Black Books.
Das sind zwei sehr trinkfeste Gestalten.
Und die Katzen leben das aus.
Dann sind das ja auch wahrscheinlich die Katzen, die dem Lied Katzenhassen direkt erwähnt.
Genau, das sind die Katzen, Bernie und Charlie.
Die werden ja auch tatsächlich namentlich erwähnt und das ist auch wirklich wahr.
Dieses Lied ist entstanden, als ich neue Lieder versucht habe zu schreiben.
Und Charlie mag Musik ein bisschen und toleriert es auch.
Für Bernie ist es immer ganz furchtbar, sobald ich die Gitarre ausbacke.
Der verzieht sich ins nächste Stockwerk und kommt.
Dann auch die nächsten Stunden nicht mehr raus.
Ganz egal, wie viel Leckerli ich ihm anbiete.
Also er ist zutiefst beleidigt und empört, wenn ich Musik mache.
Da haben wir schon welche gefunden, die sich beschweren.
Siehste, ja genau.
Ja und das Bernie ist ja auch ein Asthmatiker Kater.
Das heißt, da kann ich noch ein bisschen als Krankenpfleger arbeiten.
Er muss zweimal täglich inhalieren.
Und das macht er ohne jede Beschwerde.
Also darin bin ich anscheinend ganz gut.
Und ohne Sidierung.
Ohne Sidierung, ja allerdings schon mit Leckerli.
Aber erst nachher. Er kommt von alleine und zieht das Ding durch.
Das ist eisenhart.
Das ist eisenhart.
Aber wenn die Musik, also Musik an sich findet er nicht so schlimm.
Aber wenn ich die Gitarre ausbacke, das findet er wirklich ganz furchtbar.
Grottig.
Du bei dieser einen Person sagst du quasi.
Das kann ich jetzt nicht verifizieren.
Ich habe keine Ahnung.
Da gibt es bestimmt noch mehr.
Aber Bernie zeigt mir das schon sehr eindrücklich, dass es an mir liegt.
Okay.
Ja ich finde dich total kreativ und beobachte das ja auch immer mal.
Und ich sehe ja auch sowas wie die Flitzlieder.
Die sehen immer aus, als würden sie dir so spontan in den Schoß fallen tatsächlich.
Ja, ist ja auch so.
Also die, das sind ja.
Kurzfristig entstanden, die sind so Spontanideen, die ich dann mal schnell vertone.
Oder auch manchmal sind das ja Vorschläge von Hörerinnen oder Facebook-Followerinnen.
Oder so.
Da schreibe ich dann, die schreibe ich ziemlich schnell.
Die gehen mir flott von der Hand.
Und da gibt es dann auch Lieder, an denen du ziemlich lange sitzt, oder?
Ja, gibt es auch.
Das sind aber oft nicht die besten.
Also die Lieder, die mir am liebsten sind, die sind eigentlich alle relativ schnell entstanden.
Oder relativ leicht.
Da kann sein, dass dann nachher nochmal ein bisschen was verändert wird.
Es geht nicht darum, dass es in einem Rutsch direkt komplett fertig ist.
Aber meistens ist es tatsächlich so.
Wenn irgendwas ganz organisch aus sich selbst passiert, dann, also zumindest bei den Songs, kann ich sagen, da sind meine Lieblingssongs sind eigentlich alle ziemlich schnell aus sich selbst entstanden.
Das war keine große Arbeit.
Ja, also ich denke da zum Beispiel an den Pommenbär.
Bei dem hast du ja zum Schluss gedacht, das ist jetzt vielleicht doch nicht so das.
Und dann kam er ja doch recht gut an.
Ja, erstaunlich gut.
Das ist auch so ein Lied.
Das ist einfach, dass es mir passiert.
Ich bin irgendwie durch die Gegend spaziert und habe dann so einen Pommenbär auf dem Gehweg gesehen.
Und das Lied ist dann auf dem Weg nach Hause entstanden.
Und das habe ich eigentlich zu Hause nur noch eingespielt.
Und dann war das fertig.
Aber deswegen ist es auch jetzt keine große kreative Leistung, sondern das ist dann halt einfach irgendwie eine Eingebung.
Dann habe ich Schwein gehabt und hatte mir gerade einen richtigen Gedanken.
Weiß ich nicht.
Ich glaube auch die Eingebung haben halt nicht jeder und ist dann schon eine Art von Kreativität.
Die sind dann vielleicht nur generell da.
Vor allem wenn es einfach so was Banales ist, wie so ein Pommenbär auf dem Weg.
Ja, ich finde Pommenbär nicht halb so banal wie das meiste, was die Menschen machen.
Okay, das ist...
Es hilft natürlich, wenn man die Augen ein bisschen offen hält und wenn man nicht komplett desinteressiert an allem ist.
Aber die Themen sind ja wirklich überall.
Und es gibt glaube ich auch kein Thema, das zu klein ist.
Glaube ich jedenfalls.
Da werden mir wahrscheinlich viele widersprechen, aber die schreiben fürs Feuilleton und interessieren mich nicht.
Ja, du bist ja auch Teil der Monsters of Niedermachig.
Ja.
Einer Band, die gerade vom Zusammenspiel sehr unterschiedlicher Stimmen lebt.
Ist denn der, ich nenne ihn jetzt einfach mal Monsters-Totte, ein anderer als der Solo-Totte, der unterwegs ist?
Och, ich glaube nicht.
Wir spielen ja keine Rollen.
Wir sind ja wir.
Also wir sind ja keine, als Monsters keine überspitzen Karikaturen von uns selbst, sondern wir sind da vielleicht so ein bisschen eingeschränkter, weil wir halt weniger Songs jeweils von uns spielen.
Da wir halt alle auf der Bühne auch Songs spielen wollen.
Das heißt, ich zeige vielleicht ein bisschen mehr, wenn ich Solo spiele.
Wobei heute, das sind jetzt 25 Minuten, das ist ungefähr die Nettozeit, die ich bei den Monsters auch habe.
Also, nö, und die Lieder, die spiele ich auch Solo.
So haben wir uns ja kennengelernt über die Songs.
Natürlich sind in der Zwischenzeit auch Songs extra für die Monsters entstanden, beziehungsweise mit den Monsters im Hinterkopf, klar.
Die Band ist halt Spitzenreiter unserer Tätigkeitsliste.
Aber ich verstell mich da nicht.
Ich bin da, so wie ich bin.
Und das bin ich Solo auch.
Ob das jetzt echt ist oder so, das kann ich jetzt selber nicht beurteilen.
Aber muss es ja eigentlich, wenn du sagst, du verstellst dich weder da noch da, dann wird es ja definitiv echt so.
Ja, man weiß ja nie, inwiefern man mit einer Maske durch die Welt läuft.
Aber ich habe jetzt nicht eine Rolle eingenommen oder so.
Anfangs war das vielleicht sogar tatsächlich noch ein bisschen, also in den Anfangstagen, das ist aber auch lange vor den Monsters,
als ich eigentlich immer so armer, kleiner Totte, so ein bisschen Woody Allen mäßig das Ganze,
also der Leidtragende aller Pornten war in den Songs.
Da war das so ein bisschen vielleicht wie so eine Karikatur von sich selbst.
Das ist aber schon ganz lange her.
Das habe ich irgendwann auch dran gegeben, weil es ja auch ermüdend ist, immer nur so sich selbst schlecht zu machen.
Das tut auch der Psyche nicht gut.
Und das gibt auch irgendwann, irgendwann ist der Witz auch auserzählt.
Da muss man ein bisschen weiter denken.
Es könnte sein, also am Anfang war ich, da bin ich eher aus Unsicherheit in diese Rolle verfallen, weil lacht ja jeder gerne mit, wenn einer über sich selber lacht.
Wer den Schaden hat.
Ja.
Und dann, das war natürlich ein ganz gutes Konzept, jedenfalls eine Zeit lang.
Na gut, aber es überlebt sich halt auch irgendwann.
Genau. Also für mich war es so, andere können damit wahrscheinlich Jahrzehnte gut fahren, aber mir hat das dann irgendwann keinen Spaß mehr gemacht.
Ne, das kann ich mir vorstellen.
Geht denn bei den Monsters musikalisch etwas, was Solo geht oder umgekehrt?
Gehen Sachen musikalisch Solo, die bei den Monsters nicht gehen würden?
Ja, da gehen vor allen Dingen die Meinungen der Monsters auseinander.
Okay, ja.
Ich glaube, dass alles möglich ist. Solo wie für die Monsters. Ich habe das auch früher mal ein bisschen mehr geteilt, aber jeder von uns, die meisten von uns haben ja auch noch andere Bands oder andere Tätigkeiten.
Aber da gibt es auch Songs über Schneidung. Da ist vielleicht technisch nicht alles möglich, wenn Pensen mit das Packsong schreibt, die sind technisch für die Monsters nicht möglich, auch vom Arrangement nicht so.
Andere Packsongs aber wieder schon und umgekehrt ist es wahrscheinlich auch so.
In meinem Fall, ich habe noch eine Band, die heißt die Intelligenz.
Das ist eine sehr atmosphärisch, eher künstlerische Band, die mit vielen Sounds und Arrangements arbeitet und die Texte gehen auch oft in eine andere Richtung.
Das sind eher Konzeptalben. Aber auch da funktionieren einzelne Songs, die ich für die Monsters verwenden kann und umgekehrt.
Der kleine C ist zum Beispiel ein Song, den ich sowohl für die Intelligenz als auch für die Monsters nutze, als auch Solo spiele.
Und ich dachte ganz lange, dass ich keine Balladen für die Monsters spielen kann, weil wir so gute Balladenautoren haben.
Und ich habe das jetzt in den letzten zwei Jahren gelernt, auch mal eine Ballade einzustreuen und das macht mir sehr viel Spaß und jetzt merke ich, das geht auch.
Also insofern...
Also es ist nichts, was es nicht gibt.
Ja, Toyota, alles ist möglich.
Der Junge rast. Ihr konntet ihn jetzt nicht sehen, ein Junge auf einem E-Bike rast hier gerade durch die Gegend. Er hat echte Skate Vibes.
Ja, vor allem auf einem E-Roller.
Ja, auf einem E-Roller.
Total super.
Das schwächt jetzt ein bisschen ab, aber er ist sehr stolz.
Ich bewundere ihn auch dafür.
Er ist schon gut. Er ist schon gut.
Er ist auch stolz auf sich.
Wenn er hinfällt, können wir als erstes interviewen, Pia. Weißt du, Beet ist zuerst da.
Direkt vor Ort. Wir sparen zuerst mit dem Toten.
Genau. Die haben ein Mädchen am Start. Die wollen beeindrucken. Da können wir jetzt nicht drüber lachen.
Wie gesagt, du bist ja auch ein Teil der Monsters. Wie kann man sich so ein Treffen der Monsters, wenn ihr dann mal nach längerer Zeit wieder aufeinandertrefft, wie häufig passiert sowas?
Und wie muss ich mich da aufhalten?
Und wie muss ich mir das vorstellen? Ist es eher so sehr, sehr professionell und ihr macht alle euer Ding und danach geht ihr auseinander?
Oder ist es eher so familiär und wenn ihr fertig seid mit eurer Arbeit, gibt es eine Feier und trefft ihr euch in einem privaten Rahmen oder was?
Naja, also wir treffen uns ja eh wegen der Touren schon regelmäßig und sind dann immer sehr viele Tage, also bis zu zwei Wochen am Stück hängen wir aufeinander.
Das ist sehr eng. Das ist mit allem drum und dran.
Das ist wie eine Familie.
Das ist wie eine Familie. Das ist wie eine Familie.
Das ist wie eine Familie.
Auf Urlaub. Nur halt, dass wir jeden Abend dann halt auf die Bühne gehen, aber das ist jetzt auch nicht wirklich Arbeit. Oder jedenfalls nicht immer.
Oh, er ist gestürzt.
Nee. Er schreit einfach nur, weil er sich eingemacht hat.
Träher. Sie haben die Mikros gesehen.
Ähm, wir treffen uns jetzt außerplanmäßig nicht mehr so oft.
Das ist... Ich unterbrech mal kurz.
Kinder.
So, jetzt kommen sie. Sie werden immer mehr... Wahrscheinlich werden wir gleich zusammengeschlagen.
Nee, ich glaub nicht.
Ausgeraucht und zusammengepumpt.
Ausgeraucht und zusammengeprügelt. Zurück zur Frage. Ja, wir treffen uns mal mehr, mal weniger. Hi.
Tach. Ah, da ist einer von den jungen Leuten.
Ja, wir haben euch schon beobachtet.
Ist das auch ins Fernsehen?
Na ja. Es ist nur Radio. Es ist nur Radio.
Was ist denn das Thema?
Das Thema bin ich. Gerade.
Ja, wer sind Sie denn?
Ich bin Musiker.
Ja?
Ja.
In welcher Band?
Monsters of Liedermaching. Habt ihr noch nicht von gehört, oder? Nee. Könnt ihr aber mal googeln. Ist ganz gut, die Band.
Ist sie bekannt?
Ja, anscheinend ja nicht. Ihr seid ja gerade... Also ich weiß nicht, wie die Band ist.
Ja, ich weiß nicht, wie die Band ist.
Ihr seid ja gerade... Also ich wurde gerade gefragt, ob ich denke, dass sie bekannt ist. In einer anderen Altersgruppe vielleicht.
Ja.
Monsters of Liedermaching.
Schön nachrichtig.
Ja. Genau, guckt mal nach. Ein Lied heißt Türen. Bitte?
Wo findet man sie?
Och, Facebook, Instagram, Homepages. Wir haben allerdings kein TikTok. Ja, das sind wir. Guck mal, da ganz rechts, das bin ich.
Monsters of Liedermaching.
Das ist ein Podcast.
Ja, das ist ein Podcast.
Genau. Deswegen müssen wir auch gleich ein bisschen weitermachen.
Ja.
Könnt ihr ja mal in die Songs reinhören. Wenn es euch gefällt, dann schreibt uns mal. Ja, wir waren die Herren vom Ententeich.
Ja, okay.
Hat mich sehr gefreut.
Jo, ciao.
Macht's gut. Tschüss.
Jo, ebenso.
Ja, danke.
Euch auch. Ciao.
Die sind da, sagt man, über die Jugend so einigermaßen höflich. Das stimmt doch überhaupt nicht. Das war doch wahnsinnig höflich. Die alten Leute, die beschweren sich nur. Aber die haben sich immer schon... Schon Sokrates hat sich über die Jugend beschwert. Alle beschweren sich immer über die Jugend. Weil alte Leute sich einfach gern beschweren. Ich hab die Frage, ja, wir hängen aufeinander... Ich weiß es sogar wieder.
Wollen wir nochmal schauen?
Wollen wir nochmal starten?
Ja, stell doch die Frage nochmal. Falls das nicht drüber... Ihr könnt ja ja mal gucken.
Also wir versuchen es nochmal. Mal gucken. Aber noch sind sie da. Okay.
Mach schon rein.
Also wie stelle ich mir so ein Zusammentreffen von euch Monsters vor, wenn ihr euch vielleicht schon länger nicht gesehen habt. Ist es eher so professionell und jeder macht seine Arbeit und danach geht jeder quasi in sein Hotel, auf sein Zimmer oder ist das eher familiär und danach ist noch ein bisschen Zusammensitzen und Party oder sowas.
Ja.
Ja, das ist schon eine Familie auf Tour. Oder es ist auch eine Familie, wenn wir uns treffen, um neue Songs einzuproben. Wobei das ja auch meistens auf Tour passiert.
Vor Aufnahmetouren, wie jetzt auch die anstehende im April, wenn wir so ein neues Album live mitschneiden, dann treffen wir uns immer für drei, vier Tage entweder in Travemünde in einem Haus, das wir mieten oder wir treffen uns... Dieses Jahr war es bei Fred zu Hause.
Mhm.
...in der Travemünde in Travemünde.
Ja, und dann kochen wir und dann spielen wir uns die Lieder vor und dann proben wir ein bisschen. Das ist schon eigentlich ziemlich konzentriert, aber es ist jetzt nicht harte Arbeit oder so. Aber wir haben schon auch unsere eigenen Soziotope. Es ist jetzt nicht so, dass wir dann drei Tage Superparty machen oder so und dann mit Tränen in den Augen wieder auseinander driften, sondern das ist dann auch okay.
Okay. Wie oft ist das so? Je nach Bedarf oder gibt es da feste Termine?
Nein, nee, das ist halt immer vorher.
Ja, ich habe auch noch mal eine Anstehenden-Aufnahmetour. Und ansonsten ist es mal sporadisch. Also es ist jetzt so, einzelne Monsters treffen sich immer wieder. Das hängt ja auch damit zusammen, wo wer wohnt. Also ich wohne in Hamburg, da wohnen auch Labernski und Pensen. Fred wohnt jetzt in Niedersachsen, aber so die drei besuche ich schon häufiger. Ab und zu kommt auch Rüdi vorbei.
Burger führt eher so sein eigenes Leben, aber wenn ich mal dann in seiner Nähe bin, dann klingel ich auch dadurch. Also so einzeln trifft man sich schon immer mal. Aber dass wir alle sechs uns zusammentreffen...
Mhm.
...die meisten haben Kinder und andere Bands...
Ja.
...und andere Verpflichtungen, da ist das eh alles so.
Aber gibt es jetzt dieses große Treffen mit allen Angehörigen, so Kinder und Familie dazu?
Nee, das haben wir einmal probiert. Das war das anlässliche eines Konzerts. Das war das schlechteste Konzert unserer Laufbahn, weil jeder mit seinem Privatscheiß beschäftigt war. Das bewährt sich nicht für Bands, finde ich. Für andere Bands vielleicht schon, bei uns war das nicht gut.
Genau. Und wenn wir gerade bei den Monsters sind, dann habe ich im Prinzip nochmal so meinen Eindruck, den ich immer habe.
Immer wenn ich bei den Monsters bin, ist das für mich immer ein Garant für einen wunderbaren Abend.
Dankeschön.
Gerne. Und es fühlt sich immer auch an, wie so nach Hause kommen, denn die lockere Art von euch gibt halt immer auch so das Gefühl, als wäre man unter Freunden.
Ja.
So geht es mir mit dem Publikum auch. Wir scherzen ja meist schon vor dem Einlass rum und es ist alles sehr freundschaftlich.
Ja.
Und das kommt auch auf der Bühne immer so rüber. Also gerade wenn ihr Lieder spielt und dann zusammen, ich bezeichne es mal als Rumkaspern oder ähnliches macht.
Das gibt immer so das Gefühl, dass man da wirklich zu Hause ist. Ist das für euch dann in diesen Momenten auch so?
Ja, in den guten Momenten auf jeden Fall. Es gibt natürlich auch Momente, wo man fremdelt, wo was nicht funktioniert oder wo man sich jetzt nicht so fühlt.
Also es ist natürlich auch bis zu einem gewissen Punkt ein Job, auch gute Laune zu haben.
Aber das ist also, mir persönlich ist das bei den Monsters vielleicht drei oder vier Mal passiert, aber häufiger auch nicht,
dass ich mich während eines ganzen Konzerts,
Konzerts unwohl gefühlt habe. Es gab schon mehr Momente, wo ich mich anfangs unwohl gefühlt habe, aber dann hat sich das so von selbst,
hat sich der Knoten gelöst, weil die Herzlichkeit ja, wie du schon sagtest, auf beiden Seiten der Bühne dann da ist.
Insofern ist das ja für uns auch immer ein wahnsinniger Energieschub vor Publikum zu spielen.
Und da löst sich meistens so der Alltagsärger oder was man sonst mit sich trägt in Wohlgefallen auf.
Das klappt nicht immer, aber das klappt wahrscheinlich auch nicht für jeden Hörer jedes Mal.
Aber wie gesagt, also ich glaube, das ist keine fünf Mal ist es mir passiert, dass es bis zum Ende des Konzerts nicht geklappt hat.
Das sind dann auch sehr unglückliche Momente, weil dann hat man das Gefühl, jetzt hilft auch gar nichts mehr gegen die Depression.
Also ich mag auch die Momente, wenn mal so Pannen passieren, wenn ihr euch verspielt oder sowas, weil das, da geht ja eigentlich immer ganz gut mit um und oft ja auch sehr kreativ tatsächlich.
Mal so, mal so.
Okay, da war ich nur bei denen, wo es gut lief.
Ja, ja, in jedem Scheitern ist eine Chance. Das hat schon der Schlingensief richtig gesagt.
Und das ist natürlich auch witzig. Ich finde sowas ja auf Konzerten auch toll, wenn auf einmal was nicht so funktioniert, weil das, also da sieht man dann auf einmal die Risse in der Matrix.
Und dann guckt man auch hinter die mögliche Show.
Also ich finde, das macht eher sympathisch. Das macht eher sympathisch.
Vor allem, wenn vernünftig damit umgegangen wird, also wird mit einem Witz, dass man das überspielen kann oder was auch immer.
Und ich glaube, es tut dem Publikum gerade bei euch, weil es sehr locker alles ist, tut es überhaupt gar nicht weh, wenn da mal was schief geht.
Nee, ich glaube auch, dass es okay ist. Es ist natürlich für den eigenen Ehrgeiz erstmal immer schade, wenn man so einen Song nicht fertig kriegt.
Ich glaube, jetzt haben wir verloren, oder?
An dieser Stelle haben wir uns entschlossen, unseren Standort zu verlagern, da jugendliche Musik hörten, was völlig legitim ist, aber die Aufnahme gestört hat und insofern dazu geführt hätte, dass wir auch GEMA-rechtlich ein Problem bekommen.
Wir haben während der Standortverlagerung weiter aufgenommen. Hört rein, wie es weitergeht.
Sollen wir weiter, sprechen wir weiter ins Mikro?
Ich spreche mal ins Mikro.
Dann können wir ja bei der Frage noch bleiben, wenn wir gerade, also bevor euch die GEMA total tötet, weil wir gerade irgendwelche Songs von keine Ahnung wer es ist.
Ja, ich mag Fehler auch, also wie jetzt, das ist ja gerade auch was, was eigentlich nicht passieren sollte in einem Podcast.
Das ist aber deren Fehler.
Und das ist zum Beispiel kein sympathischer Umgang damit.
Nein, definitiv nicht.
Nein, sowas ist halt dann ärgerlich, aber eigentlich ist es doch auch ganz, als Story ist das so jetzt schon wieder besser.
Ja, ich finde das auch immer alles gar nicht so schlimm.
Einer heißt schon mal Paul.
Los Paul.
Wir grüßen Paul.
Paul ist bis jetzt Erster, aber der raucht auch nicht heimlich.
Also liebe Wolfenbüttner Eltern, eure Kinder fahren um den Ententeich und rauchen.
Auf dem E-Roller.
Zu zweit.
Das soll man nämlich nicht.
Du bist ja nicht nur bei den Monstern, sondern wie viele dort auch Teil anderer Bands und Formationen.
Wie bringst du das zeitlich alles unter und lebst du dort dann bewusst andere musikalische Richtungen aus?
Boah, das waren ja mehrere Fragen. Moment. Also erstens, wie bringe ich das unter?
Das ziehe ich jetzt eisenhaft so durch.
Also wie bringe ich das unter? Überhaupt kein Problem. Ich bin Zeitmillionär.
Ich bin wahnsinnig faul, ich habe wahnsinnig viel Zeit, ich habe wahnsinnig wenig Geld deswegen.
Und auch wahrscheinlich wahnsinnig wenig Zukunft, aber sehr viel Gegenwart.
Und dadurch ist es für mich überhaupt kein Problem, ab und zu mal nach Köln zu fahren und da mit der Intelligencia Songs aufzunehmen oder Platten aufzunehmen.
Oder, naja, man muss sagen, Intelligencia besteht aus Hanno Kahl, Wolli Düse und mir.
Und aus den dreien bestehen die meisten meiner Projekte.
Es gab auch mal Muschi-Koffer, das war mit Null Bock aus Salzgitter.
Ist ja auch hier ganz in der Nähe. Liebe Grüße, großartige Band Null Bock. Hallo!
Hallo!
Hallo!
Hallo!
Hallo!
Hallo!
Hallo!
Lass uns mal ein zweites Muschi-Koffer-Album machen.
Aber die Tollstoys und was wir sonst so gemacht haben, das waren eigentlich alles die Intelligencia in Wirklichkeit.
Da treffen wir uns dann im Studio in Köln und nehmen immer so sporadisch was auf.
Das geht manchmal ganz schnell. 2020 haben wir Totte und die Tollstoys aufgenommen.
Das war so eine Mini-LP, das war NDW Punk als Konzeptalbum.
Das war eine Sache von drei Tagen.
Und manchmal dauert das ewig, weil wir immer nur so stückchenweise.
Wir haben ja auch immer so viele Songs aufgenommen.
Bei der Intelligencia, da dauert das eigentlich so, jede Veröffentlichung dauert immer so fünf
bis sechs Jahre.
Ich glaube jetzt sogar schon acht Jahre, das letzte Album her.
Aber da haben wir auch jetzt wieder zwölf Lieder und da kommt was.
Und ja, da verwirkliche ich mich ganz anders.
Wie gesagt, also einzelne Songs kann ich auch, könnte ich auch für die Monster spielen,
aber da ist mein Anspruch textlich ein anderer.
Da geht es nicht um die Pointe und da geht es auch nicht um leichte Verständlichkeit,
sondern da verwehre ich mich ein bisschen der Mainstream-Idee.
Und deswegen nennen wir, haben wir uns auch Intelligencia genannt.
Das ist natürlich eine große Blase, hinter der sich eigentlich nur schön färbereif
befindet, aber ja, da ist der Inhalt ein ganz anderer.
Also im zweiten Album ging es um die Reise ins Gehirn.
Also ein Forscher will sein eigenes Gehirn erkunden und wie, wissen wir nicht, aber irgendwie
ist er in sein eigenes Gehirn gereist und erlebt dort eine Odyssee.
Und damit kriegt man Mainstream-Hörerinnen nicht so.
Wer an den Platten interessiert ist oder an den CDs, ich habe noch sehr viele, da muss
ich auch vorne in meinem Schrank stehen.
Aber man kann ja im Moment auch immer noch per Sonderangebot zwei CDs online abstauben.
Ja, digital, genau.
Das hat aber auch nicht viel Rückmeldung gekriegt.
Ich glaube, drei Leute haben das dann.
Einer war ich.
Dankeschön.
Haben sie dir gefallen?
Siehst du, die Tolstois-Platte, die haben wir ja relativ schnell aufgenommen.
Genau, das war zur Corona-Zeit haben wir die aufgenommen.
Genau.
Die andere ist ja eine Solo-Platte.
Da sind ja die Flitze-Songs drauf.
Stimmt.
Ja, also zeitlich kein Problem.
Textlich ist es schon bei der Intelligenz ja so, dass ich in eine andere Richtung gehe.
Aber es gibt auch Überschneidungen.
Die Monster sind ja jetzt ab 16.04. wieder auf Aufnahmetour.
Wir sind ja ab 18.04. in Wolfsburg dabei.
Was ist denn an Aufnahmekonzerten anders als an normalen Konzerten?
Ähm.
Naja, wir sind alle ein bisschen konzentrierter.
Und das hängt auch ein bisschen davon ab, in welcher Phase der Aufnahmetour wir uns befinden.
Also zu Anfang sind wir noch wahnsinnig unkoordiniert und locker.
Allerdings noch wahnsinnig stimmgewaltig.
Und je später die Tour ist, desto nervöser werden wir.
Weil wir ja die Songs irgendwie in den Kasten kriegen müssen, bevor die Tour zu Ende ist.
Und wenn man dann auf einmal nur noch zwei Konzerte hat von 12 oder 14,
das heißt, man hat dann auch nur noch zwei Chancen, einen Song aufzunehmen, wenn das bisher noch nicht geklappt hat.
Das ist auch ein bisschen Druck.
Das ist Druck.
Und das bedeutet auch, dass natürlich die Konzerte an sich ein bisschen anders sind,
weil natürlich dann auch immer mindestens 12 neue Lieder in der Setlist drin sind,
die man dann irgendwie kompensieren muss durch Evergreens.
Und das sind dann immer so Explosionen.
Also man merkt ganz genau, wann das letzte neue Lied gespielt wurde.
Dann ist es auf einmal wahnsinnig locker und ekstatisch.
Und vorher ist alles noch so ein bisschen zwischen Totalfeier, manchmal auch ein bisschen verkrampfter.
Es spritzelt mehr, es spritzelt anders.
Ja.
Ich weiß nicht, es sind vielleicht nur Nuancen, die man als Publikum merkt.
Da müsste man eher, musst du dich mal fragen, falls du mal bei einem Aufnahmekonzert warst.
Nicht, aber demnächst.
Demnächst.
Dann kannst du das ja beobachten, genau.
Wir haben gehört, am 18.04. sind wir da.
Ja, stimmt, am 18.04. Ja, das ist ja richtig.
Das ist ja noch relativ am Anfang.
Also da sind wir noch relativ locker.
Aber auch da, gerade im Hallenbad, haben wir schon häufig was mitgeschnitten.
Ich weiß es auf jeden Fall von Spuckeseen.
Das ist auf einer Best-of-Platte drauf.
Das habe ich auf jeden Fall da mitgeschnitten.
Das war auch der zweite Tourtag.
Das habe ich danach nie wieder so hingekriegt.
Totte, ganz ehrlich.
Du kriegst ja, du machst ja bei mehreren so.
Ich auch eher.
Ja, nein, aber jetzt mal so richtig ehrlich.
Nicht so, ne?
Eine Frage, die dir noch nie gestellt wurde, aber du der Meinung bist, die müsste endlich mal in so einem Frageformat, Podcast etc. drin sein.
Welche wäre die?
Also ich soll jetzt eine Frage stellen, die ich mir gerne stellen würde.
Die dir noch nie gestellt wurde.
Das ist übrigens auch eine Idee von Sascha, glaube ich, gewesen.
Diese Frage, ich darf sie nur vorlesen.
Ja.
Ähm.
Pff.
Pff.
Welcher ist dein Lieblings-Marx-Brother?
Also?
Also soll ich das auch noch beantworten?
Tja, also es ist entweder.
Ich habe nicht gesagt, dass ich die Antwort drauf weiß.
Aber ich werde es.
Da möchtest du vielleicht noch kurz drüber nachdenken.
Wahrscheinlich, wahrscheinlich ist es also Graucio oder Harpo.
Einer von den beiden.
Aber der eine ist fürs Wort und der andere für die Tat zuständig.
Ja.
Okay.
Also das ist eine Frage, die können wir rauslassen übrigens, finde ich.
Ich finde nicht, dass so ein.
Es ist schwierig.
Also es ist so ein bisschen.
Ja, gibt wahrscheinlich Leute, die sich irgendwie Fragen immer schon gewünscht haben.
Aber ich wüsste das jetzt nicht.
Es ist auch immer schwer.
Es ist wie so nenn mal jetzt deine drei Lieblingsplatten oder so.
Also nachher weiß ich wahrscheinlich tausend tolle Fragen.
Aber jetzt gerade.
Du kannst natürlich auch gerne nachher beim Auftritt nochmal was reinrufen.
In Wolfsburg von der Bühne werde ich dann.
Kommen wir auch schon zur Abschlussfrage.
Ja.
Wenn du fertig bist mit deinen Auftritten, egal ob mit den Monsters oder auch im Solo.
Was ist dein Wunsch, was die Leute dann mit nach Hause nehmen, wenn sie den Saal verlassen?
Mit welchem Gefühl sollen sie den Saal verlassen?
Im Optimalfall?
Befreite Herzlichkeit.
Aber die sollten sowieso befreit und herzlich sein.
Also aber wir hoffen, wir können unseren Funken dazugeben.
Ja.
Also ich kann für mich nur sprechen.
Eigentlich auch für uns jedes Mal, wenn wir bei den Monsters waren, sind wir mit sehr viel guter Laune und ich leicht angeschickert.
Ja, angeschickert ist auch okay.
Angeschickert.
Angeschickert auch gerne, kein Zwang.
Aber ja, das freut mich.
Ja, ich finde es halt, also ja befreit sowieso, aber ich finde auch wichtig, dass die Leute nachher so freundlich zueinander sind.
Und wir sind ja dann auch oft am Merchandise-Stand nachher noch oder eigentlich immer.
Und ich bin ja auch oft auf anderen Konzerten und ich mag es immer, wenn die Leute nachher alle freundlich zueinander sind, weil die gerade einen guten Abend hatten.
Und nicht irgendwie aufgepusht oder auf so auf aggro oder sonst was, sondern ja eben auch herzlich.
Und das ist vielleicht auch das Wichtigste, was man in diesen kalten Zeiten mitnehmen kann, ist Herzlichkeit.
Ich denke auch. Das ist ein schönes Schlusswort, Herzlichkeit.
Totte, vielen, vielen Dank.
Ja, ich danke ebenso.
Dass du dir nochmal herzlich auch von uns, dass du dir Zeit genommen hast für uns.
Immer gerne. Tut mir leid, zwischendurch waren so kleine Unterbrechungen, die ihr vielleicht niemals hören werdet, aber sie waren wahnsinnig spannend.
Ja, aber wir haben sie extra für dich engagiert auch.
Ja, das habt ihr sehr gut gemacht.
Da ich auch faul bin, bin ich mir nicht so sicher.
Ja, das ist auch so.
Da bin ich mir nicht so sicher, ob man sie nicht doch hört.
Sehr gut. Ja, da ist mal ein bisschen was von denen drin.
Und ja, wir freuen uns quasi gleich auf deinen Auftritt, auf eure Auftritte.
Ja, ich freue mich auch.
Und drücken dir die Daumen.
Tut das. Mir geht der Arsch auf Grundeis.
Du, wir Wolfenbüttler sind eigentlich alle ganz nett.
Ja, ja. Das macht es dann nur noch umso schlimmer, wenn es nicht geklappt hat. Aber wir werden sehen.
Und recht herzlich sind wir. Totte, vielen, vielen, vielen Dank.
Ich danke auch.
Wir haben jetzt gleich noch eine Kleinigkeit für dich.
Ein Vertrag zum Beispiel.
Ein Vertrag zum Beispiel.
Yay!
Das war unser Gespräch mit dem Flotten Totte. Schön, dass ihr dabei wart.
Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst gern eine Bewertung da, teilt die Episode oder erzählt anderen davon.
Und schaut natürlich auch bei dem Flotten Totte und bei den Monsters of Liedermaching vorbei.
Wir sind Speer, Sascha und Pierre. Äußerst redselig. Bis bald.
Tschüss.